Bärli - Glücklich vermittelt im Februar 2008

Bärli ist die Tochter von Schnurrli und die Mutter von Sina. Beide haben schon ein neues zu Hause gefunden.

Bärli ist zuerst eher zurückhaltend. Sie hatte Mühe vom schönen Bauernhof, wo sie mit ihrer Menschenfreundin und all ihren Verwandten lebte, ins tierheim zu wechseln.
Dort ist sie aber nach zwei Wochen richtig „aufgetaut“ und hat ihre potentielle Besitzerin ganz interessiert begrüsst. Es hat gleich gefunkt.

Bärli wohnt nun mit einem Kater bei netten Menschen.
Gleich nach der Ankunft hat Bärli die ganz Wohnung inspiziert. Das war wohl sehr ermüdend, so dass sie gleich auf dem Bett Platz nehmen musste…Ihr neuer Katzenfreund Gönzi hat vorerst mal das Weite gesucht. Man weiss ja nie was passiert, wenn neue Bewohner kommen!

Bericht von Bärlis neuen Besitzerin:

Nun ist eine Woche vergangen, seit ich Bärli bei Ihnen im Tierheim Fahrhubel abgeholt habe. Mittlerweile kann ich sie streicheln, dann legt sie sich auf den Rücken, fängt an zu schnurren und wirft sich von einer Seite auf die andere. Sie kommt sogar zu mir ins Bett schlafen (oder eher „Seich“ machen, denn sie ist sehr vif und greift meine Füsse an, wenn sich diese unter der Decke bewegen) und legt sich dann ab und zu auch mal auf meinen Bauch, leckt mir das Gesicht ab oder kaut auch mal meine Haare. Sonst ist sie immer noch ziemlich scheu, rennt oft weg, wenn ich sie streicheln möchte. Ich respektiere das natürlich. Heben lässt sie sich gar nicht gerne, sie wehrt sich dann mit den Krauen und miaut.

Bärli ist sehr verspielt, klaut meine Haargummis und Kugelschreiber und rennt damit in der Wohnung umher. Auch den Katzenbaum hat sie in Beschlag genommen, wetzt ab und zu in einem Eifer ihre Krallen und spielt mit den Bändeli, die daran befestigt sind. Ab und zu lasse
ich sie auf den Fenstersims (das Fenster ist natürlich mit einem stabilen Mückengitter gesichert), damit sie sich auf einem Tüechli die Sonne auf den Pelz scheinen lassen kann und damit sie sich ein wenig aufs hoffentlich baldige Hinausgehen freuen kann. Dies ist aber noch nicht soweit, da sie kaum auf ihren Namen hört und eben noch nicht „zahm“ ist.

Gönzi scheint nicht besondere Freude an seinem neuen Gspänli zu haben, am Anfang haben sie sich angemiaut, angefaucht, angeknurrt… Nun geht es schon bedeutend besser, sie fressen nebeneinander in der Küche, können sich auch kreuzen in der Wohnung, ohne dass Bärli gleich einen Pfotenhieb von Gönzi erhält. Er ist sehr verunsichert, hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt – klar ist, dass er viel Zeit braucht, da er ja ein gutes Jahr alleiniger Herrscher über sein Revier war. Nun heisst es wieder Wohnung und Frauchen teilen. Ich denke, dass sich dies legen wird, wenn auch Bärli mittels Katzentörli jederzeit ein- und ausgehen kann in den Garten und auf den Feldern rund ums Haus herum rumtollen kann. Gönzi passt es nicht, dass das Törli so eingestellt ist, dass er nicht selber hinaus, aber immerhin selber hinein gehen kann. Er muss dann jeweils warten, bis ich wieder von der Arbeit nach Hause komme, damit ich ihn erneut rauslassen kann.

Bärli ist immer sehr interessiert, wenn ich die Wohnung verlasse oder nach Hause komme, am liebsten würde sie den Hausflur erkunden und die ganze weite neue Welt da draussen. Oft „täselet“ Bärli in der Wohnung herum und miaut ganz herzzerreissend. Ich frage sie dann jeweils, was denn los sei, dann huscht sie ganz verlegen ab. Sie ist einfach ein härziges, aber auch ein eigenwilliges Schätzeli, das sich wohl in jedes Katzenliebhaberherz einschmeicheln würde. Ich bin froh, dass Bärli bei mir ist und hoffe, dass wir noch viele lustige und schöne Momente zusammen erleben können und dass auch Gönzi bald wieder ein normales Verhalten an den Tag legen kann. Ich muss jetzt besonders viel mit ihm schmusen.

05.07.2008

Bärli hat sich gut eingelebt in ihrem neuen Zuhause. Sie springt wild draussen herum und erkundet die Gegend immer wieder aufs Neue.

Mit Gönzi hat sie sich in der Zwischenzeit gut angefreundet. Zwischendurch gibt’s aber auch eine Rauferei, wobei sie sogar die Oberhand hat.

Sie ist zutraulicher geworden, geniesst Streicheleinheiten, vor allem aber dann, wenn die Besitzerin im Bett liegt. Sonst lässt sie sich nicht so gerne nehmen, bei schnellen Bewegungen oder Lärm ist sie immer noch schreckhaft.
Es ist schön, dass sich Bärli hier bei mir wohl fühlt und das Katzenleben geniessen kann.

01.05.2009

Ich wollte wieder einmal über Bärli berichten, welche ja nun seit Februar 2008 bei mir zu Hause ist.

Sie ist immer noch scheu und schreckhaft, jedoch hat sie grosse Fortschritte gemacht, was unser Verhältnis anbelangt. Wenn sie auf dem Katzenbaum ist, lässt sie sich gerne streicheln. Seit einiger Zeit kommt sie sogar auch zu mir aufs Sofa. Gestern ist sie sogar auf meinen Bauch gelegen. Wenn ich ins Bett gehe, kommt sie auch und legt sich neben mich.

Wenn sie mich draussen sieht, rennt sie sogleich los, um mich zu begrüssen.
Leider ist sie auch auf der Jagd erfolgreich und bringt ihre Beute hinein und "zerlegt" sie auf dem Teppich... .

Mit Gönzi gehts auch gut. Sie spielen ab und zu miteinander, oder dann liegen sie zusammen. Gönzi ist aber immer ein wenig eifersüchtig.

Bärli ist froh, dass der Winter vorbei ist. Jetzt streift sie auf den Feldern umher und lockt fremde Katzen vors Törli.
Bei uns ist immer etwas los!

28.09.2010

Bärli geht es übrigens sehr gut, sie macht immer wieder Fortschritte, wird immer zutraulicher, und das freut uns sehr.

Vielleicht können Sie sich erinnern, wie extrem scheu die Katze war, schwupps unters Bett, hatte immer Angst etc. Sie liebt es, wenn man ihren "Budi" krault (Bauch) oder wenn sie bei uns im Bett "herumporzen" kann.

Bärlis Gspändli Gönzi leidet mit seinen 10 Jährchen leider an Herzinsuffizienz, und ich muss ihm täglich Tablettli geben (waren oft beim Tierarzt mit ihm) und es geht ihm nicht so gut... ich hoffe, dass er uns trotzdem noch lange erhalten bleibt, er ist die liebste Katze der Welt und ich hänge sehr an ihm. Wir tun alles, um ihm das Leben zu erleichtern, und ihm einen schönen Lebensabend zu gewähren.

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