Buffy wurde von einer Dame im Garten gefunden. Die Katze bewegte sich nicht mehr und die Dame dachte, dass das arme Tier wohl sterben muss.
Sie brachte Buffy dann zu einem Tierarzt. Dieser nahm nach zwei Tagen mit uns Kontakt auf, ob wir die Katze bei uns aufnehmen würden. Sie sei gesund, nur abgemagert und alt. Ein Schnupfen sei behandelt worden, aber sonst sei alles in Ordnung.
Keine Frage, da wollten wir helfen. Wir übernahmen die Kosten und Buffy wurde abgeholt. Zuerst kam Bufffy ins Tierheim. Dort verhielt sie sich aber ein wenig sonderbar: sie bewegte sich nicht und machte alles in ihr Bettchen. Wir dachten, dass Buffy gar nicht glücklich sei, und brachten sie an eine Pflegestelle.
Dort ging es Buffy zwar bald besser, aber doch nicht so, wie wenn sie wirklich fit war. Als wir sie impfen lassen wollten, riet uns die Tierärztin, die Katze genau untersuchen zu lassen, da sie ihr Verhalten komisch fand.
So brachten wir Buffy zu einem Tierarzt, zu dem wir grosses Vertrauen hatten. War bei dieser Untersuchung raus kam, das entsetzte uns doch sehr: Buffy hatte zwei Frakturen der Wirbelsäule, mehrere Brüche des Brustbeins (diese Frakturen waren aber schon wieder verwachsen) und das Schlimmste: auch viele innere Verletzungen.
Natürlich diskutierten wir, ob wir Buffy so am Leben lassen sollten. Zumal Buffy auch noch blind war. Die Wahrscheinlichkeit, dass Buffy von einem Auto angefahren oder auch überfahren wurde, war sehr gross. Dass sie diesen Unfall überhaupt überlebt hat, grenzt an ein Wunder. Zusammen mit den Tierärzten beschlossen wir, Buffy noch eine Chance zu geben. Dies nur, wenn sich ihr Zustand auf Dauer bessern würde.
Das war am Anfang auch der Fall. Buffy machte Fortschritte und bewegte sich zeitweise auch mehr. Leider gab es aber auch immer wieder kleine Rückschritte. Mittels Akkupunktur unterstützen wir die Genesung. Dies brachte fast immer positive Reaktionen, und Buffy schien die Behandlung zu geniessen.
Leider konnte Buffy nicht am Pfelgeplatz bleiben, da ihre Bezugspersonen dort selber gesundheitliche Probleme bekamen. So kam Buffy zu Jeannette. Jeannette hatte sie auch am Pflegeplatz intensiv betreut, und so kannte sie sie schon. Auch im neuen Heim lebte sich Buffy schnell ein und sie zeigte viel Lebensfreude.
Wir wussten, dass Buffy sehr handicapiert war und sie evtl. nicht sehr alt werden würde. dass ihr Leben aber so schnell zu Ende gehen würde, war für uns ein grosser Schock. Buffy bekam eine simple Erkältung, die sich zu einer angehenden Lungenentzündung ausdehnte. Leider war das für Buffy zuviel, und sie mochte nicht mehr kämpfen. So erlösten wir die kleine Maus und hoffen, dass sie nun ihren Frieden gefunden hat.
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