Eine ganz kleine und feine Tigerdame ist Fenija. Ihr Bruder Snoopy wurde von uns schon vor einigern Wochen vermittelt.
Die beiden Katzen wuchsen auf einem ehemaligen Bauernhof auf und führten ein glückliches und zufriedenes Leben. Da die Besitzer des Hauses eigentlich keine Katzen mögen, war klar, dass die jungen Katzen nicht bleiben können.
Fenija wollte aber nicht weg und liess sich lange nicht einfangen. Aber eines Tages wurde auch sie überlistet und kam zu uns, damit wir für sie ein schönes Plätzchen finden können.
Da sie zu allen Katzen freundlich ist, wollten wir sie gerne als Zweitkatze platzieren. Das war das Glück ihres neuen Katzenfreundes. Der verlor leider vor kurzem seine Kollegin und fühlt sich nun sehr einsam.
So ist nun Fenja in die Nähe von Bern gezogen. Wir hoffen, dass es ihr am neuen Platz gefällt, und dass sie sich möglichst schnell und gut einlebt.
Neuigkeiten von Roxy ehemals Fenija (24.05.2009)
Fenja, welche nun Roxy heisst, hat sich in ihrem Zuhause sehr schnell eingelebt. Sie verstand sich auf Anhieb sehr gut mit ihrem neuen Katzenkollegen, welcher wohlgemerkt fast doppelt so gross ist wie sie. Aber Roxy ist eine taffe kleine Katzendame, welche genau weiss, was sie will. Und das hat ihr neuer Freund sofort gemerkt.
Dass Roxy eingesperrt war, das hat ihr überhaupt nicht gepasst. Und dass ihr Katerfreund am Abend raus konnte und sie nicht, verstand sie absolut nicht. So hat ihr neues Frauchen dem Drängen von Roxy nachgegeben und sie nach 10 Tagen raus gelassen: die ersten zwei Stunden kam Roxy immer wieder rein und ging wieder raus und kam nach einigen Minuten wieder zurück. Als es dann dunkel und ruhiger wurde, beschloss Roxy eine grössere Tour zu unternehmen. Schliesslich will die neue Umgebung erkundet werden.
Die Aufregung bei Frauchen war gross, als Roxy nicht zurück kam. Auch am nächsten Morgen war keine Spur von Roxy zu sehen. Ganz aufgeregt und besorgt meldete sich die neue Besitzerin von Roxy bei uns, die Katze wäre verschwunden.
Roxy hat immer draussen gelebt und wurde nur gefüttert. Für sie ist das Leben drinnen im Haus neu. Die Freiheit kennt sie aber genau und weiss auch, wie man sich draussen verhält. Wir rieten mal abzuwarten, und wenn Roxy Hunger hat, wird sie sicher wieder kommen. Und so war es auch: Am nächsten Abend wartete Roxy schon ungeduldig, als ihre neue Menschenfreundin von der Arbeit kam. Sie hatte Hunger und die ganze Aufregung hat sie gar nicht mitbekommen...
Am einfachsten ist es, wenn man die Katzen das erste Mal ungefüttert raus lässt. Der Hunger treibt sie so eher wieder nach Hause. Mit vollem Magen lässt sich die Welt ganz gut erkunden. Dass die Menschen sich sorgen, verstehen Katzen sowieso nicht ;-).
Nun ist aber klar, dass Roxy weiss, wo sie zu Hause ist und dass sie auch in Zukunft in Ruhe die Umgebung erkunden kann. Sie dankt es dann mit der Entgegennahme einer grossen Schmuseieinheit! |