Gypsi und Baba- Glücklich vermittelt im Oktober 2008

Wie Pföseli und Stupsi wurden Baba und Gypsi vom Sozialdienst beschlagnahmt. Die ehemalige Besitzerin war nicht in der Lage, ausreichend für Baba und Gypsi zu sorgen.

Beide Kater waren überhaupt nicht begeistert über den Umzug ins Tierheim. Kein Wunder beide mussten vom Tierarzt erst mal rasiert werden, da sie ein total verknotetes Fell hatten.

Gypsi erholte sich nach einiger Zeit, kam auf die Menschen zu, war total verschmust und spielte auch mit seinen beiden Kollegen Stupsi und Pföseli. Baba fand es aber bis am Schluss überhaupt nicht toll, im Tierheim zu wohnen.

Schon bald nach der ersten Ausschreibung fanden sich Interessenten, die einen optimalen Platz für die beiden bieten konnten. Leider zogen sie ihr Interesse zurück und die Suche nach Liebhabern für die reinrassigen Perserbuben ging weiter.

Zum Glück meldeten sich schon bald die heutigen Besitzer. Sie kamen aus Luzern angereist. Ihre alte Perserdame mussten sie einschläfern lassen und waren nun auf der Suche nach zwei neuen Perserkatzen.
Der Mann war anfangs sehr skeptisch betreffend des Verhaltens von Baba, was wir auch gut verstehen konnten. So versteckte sich Baba doch die ganze Zeit auf dem Kratzbaum und bewegte sich nicht einmal.

Das nette Paar entschloss sich aber trotz der Fragezeichen den beiden ein neues Heim zu geben, was uns sehr erleichterte. Denn nur im neuen Zuhause könnte festgestellt werden, wie Baba wirklich ist.
Nachdem sich die beiden vehement (aber ohne Erfolg) gewehrt hatten, in die Transportboxen einzusteigen, ging es ab Richtung Luzern.

Im neuen Zuhause fühlen sich beide offensichtlich wohl. Baba kam schon am zweiten Tag aufs Sofa und legte sich zu seinen neuen Menschenfreunden. Wir hoffen, das sich die beiden weiterhin gut einleben, und ihr neues Leben in vollen Zügen geniessen können.

Neuigkeiten von Baba und Gypsi (27.10.2008)

Unsere pelzigen Buben fühlen sich bei uns sichtlich wohl, und sie bringen viel Freude ins Haus. Sie brauchen aber ihre Rückzugsmöglichkeit und die fanden sie (siehe Bild!). Ich wusste gar nicht, dass unsere Badezimmerschränke auch Hintereingänge haben. Meine persönlichen Sachen wurden verlegt, sodass es mehr Raum für die Lieblinge gab.

Sie fressen inzwischen wie Weltmeister. Mit der Fellpflege muss ich sie noch überlisten, da sie nur freiwillig auf einem zukommen. Aber auch das schaffen wir, und dann geniessen es beide. Tagsüber wird noch viel geschlafen, aber abends geht dann die Post ab. Dann wird gespielt, geschmust und der abendliche freiluft Spaziergang auf die Terrasse ausgiebig genossen.

Wie alle Katzen sind sie Neugierig, was manchmal die ängstliche Zurückhaltung vergessen lässt. Sie öffnen sich aber täglich ein wenig mehr, sie machen es sehr gut, und wir haben sie natürlich schon tief ins Herz geschlossen!

04.01.2009

Nach wie vor bringen die zwei Prinzen nur Freude ins Haus!

Ich habe Baba auf Ihren Rat hin entwurmt, was aber in Bezug auf den Durchfall nichts brachte. Anschließend brachte ich den Kot, den ich über drei Tage sammelte, zur Untersuchung um eventuelle Parasiten festzustellen.
Das Ergebnis war aber erfreulicherweise negativ. Man sagte mir, dass der Darm von Baba vielleicht durch den steten Durchfall dermaßen gereizt ist, dass es eine chronische Entzündung hervorrief und er daher blute. Ich bekam Antibiotika, dass ich ihm dann 14 Tage morgens und abends verabreichte. Jetzt ist alles gut, er ist auch lebendiger und hat ein wenig zugenommen. Baba und ich haben eine spezielle Verbindung zueinander. Jede Annäherung seinerseits ist ein Geschenk an mich, und er beschenkt mich immer öfters. Gegenüber Fremden zieht er sich in seinen Schrank zurück, dort fühlt er sich sicher!

Gipsy ist natürlich, wie sie gesagt haben, ein richtiges Schätzeli. Er holt sich seine Streicheleinheiten, sucht unsere Nähe und genießt es sichtlich. Kinder und den Staubsauger liebt er nicht, dann ist der Schrank auch seine Zufluchtsstätte.

Sie machen beide Fortschritte, ihr Vertrauen zum Menschen wieder aufzubauen, und wir haben Zeit! Wir genießen die Perser-Buben und haben sie tief in unser Herz geschlossen.

06.03.2009

Nach wie vor schenken uns unsere Perser-Prinzen viel Freude. Gibsy benimmt sich als wäre er nie an einem anderen Ort gewesen. Er holt sich, was er braucht, ist sehr verschmust und anhänglich. Wir haben eine grosse Terrasse, die er mutig auskundschaftet, allerdings findet er den Schnee nicht wirklich super.

Baba hat genau drei Monate gebraucht, bis er mich morgens zum ersten Mal in der Küche empfing, und nach vier Monaten hat er sich dazu entschlossen, bei uns zu bleiben. Er fühlt sich sichtlich wohl und taut stets ein bisschen mehr auf. Sein absolutes Highlights findet abends in meinem Bett statt! Dann ist er der absolut verschmuste Kater und bekommt nicht genug von Streicheleinheiten. Ich habe diesen Burschen, seit er bei uns ist, jeden Abend massiert, jetzt dankt er's mir mit Zuneigung. So sind wir beide happy!

Wir haben noch einen kleineren Balkon, wo sich Baba die frische Luft holt, aber nur bei Nacht. Kommt Besuch, ist immer noch der Badezimmerschrank seine Zufluchtsstätte.

Wir freuen und auf den Frühling, dann denke ich, werden sie gemeinsam noch viel Zeit haben, das neue Revier zu erkunden. Wir wohnen auf einer Autogarage, das Dach deren Ausstellungsraum, ist unsere Terrasse die teilweise mit Platten und andererseits mit Gras bepflanzt ist. Also einen Traum für unsere Prinzen, alles Katzensicher!

24.05.2009

Vor 7 Monaten holten wir unsere Perserprinzen bei Ihnen ab, und wir würden sie natürlich um kein Geld der Welt wieder hergeben.

Gipsy braucht sehr viele Streicheleinheiten und ist ein unglaublich treuer Kater. Wo man ist, ist er auch!

Baba, unser "sensibler", ist mein Kater, wir haben eine spezielle Verbindung. Er ist ein Schmusekater geworden, sein Geschenk an mich. Als ich mit einer Kopfgrippe im Bett lag, kam er und legte mir seinen Körper zuerst auf die eine Gesichtshälfte, und nach einer gewissen Zeit wechselte er auf die andere. Man sagt ja schließlich, auflegen eines Katzenfells wirke Wunder. Mir hat es geholfen, und zudem verspürte ich einen Glücksmoment. Wenn ich zurück denke, wie Baba traumatisiert war, und er mir zeigt, dass er das Vertrauen in uns Menschen wieder gefunden hat. Einfach super! Gegenüber Fremden zieht er sich in seinen geliebten Schrank zurück, egal, darf er ja.

Das ist die Liebesgeschichte aus Luzern, und sie geht weiter, ich melde mich wieder. Herzlichen Dank für alles was Sie für die Büsis machen!

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