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Joy wurde dem Verein Katzenhilfe Bern als Findelkatze übergeben, da er seit mehreren Monaten einem Bauernhof zugelaufen war. Da er in einem schlechten körperlichen Zustand war, hatten die Bauernhofbesitzer beschlossen, uns zu kontaktieren und Joy uns zur Pflege und zur Vermittlung zu übergeben.
Wie vereinbart wurde unser Langhaar Lausbube in der vom Verein gestellten Katzenfalle eingefangen und zum Tierarzt gebracht, wo er getestet, geimpft und kastriert wurde.
Leider mußte er wegen seinem verfilzten und verwahrlosten Fell auch rasiert werden, sowie auch eine vollumfängliche Parasitenbehandlung konnte nicht umgangen werden. Ich kann mich noch gut erinnern als ich Joy dann das erste Mal in der Box sah – halb ohne Fell und richtig verwirrt. Natürlich war er dann Anfangs uns gegenüber gar nicht gut gesonnen. Wir hofften aber, dass die Zeit ihn vergessen ließ… und so kam es dann auch. Schon eine Woche später, nachdem er aus der Quarantänestation entlassen war und nun bei den anderen Katzen sein durfte, ließ sich Joy gerne streicheln und fing an Kontakt zu schließen. Darüber waren wir sehr erfreut.
Joy hat dann bald ein neues Zuhause gefunden. Er kam zu einem Ehepaar mit Haus, wo er ganz alleine den Ton angeben und verwöhnt werden wird und schon bald die Umgebung erkunden darf. Wir freuen uns auf baldige Fotos von Joy mit seiner ganzen Haarpracht..;-)
Neuigkeiten von Joy (21.06.2008)
Joy ist ein goldiger Kater, und wir haben viel Freude an ihm.
Langsam "taut" er auf und verzückt uns mit seiner Art. Er spielt jetzt mit uns bzw. Maus an Schnur, und das gibt allerhand zum lachen.
Sein allerliebster Platz ist nach wie vor "sein Bett". Er liegt jetzt fast nur noch drauf statt drunter und dies in unmöglichsten Positionen :-). Ein paar konnten wir fötelen und er hielt schön still (Er weiss ja aber auch ganz genau wie bildhübsch er ist).
Den gesichterten Balkon geniesst er auch immer mehr. Er hat viel zu tun mit umherschauen und zuhören. Jeder Vogel und die Bäume, wenn der Wind durch rauscht, werden genauestens beobachtet. Ebenso lauscht er auf jedes Geräusch, was ihn manchmal auch ein wenig erschreckt, weil halt ungewohnt. Aber mit jedem Tag gehts besser.
Langsam "erchlüpft" er auch nicht mehr so heftig wegen uns. Er läuft normal weg (wenn überhaupt) und nicht mehr, als hätte er eine Rakete auf dem Rücken.
Er weiss ganz genau, wann es Zeit zum Futtern ist. Kaum sind wir weg vom Futterplatz ist er dort. Nur gemeinsam mit uns geht er noch nicht zum Platz. Aber das kommt noch, da sind wir ganz sicher. Er will die Zeit, die er braucht, und die bekommt er von uns. Wir haben Geduld und freuen uns einfach über das, was er von sich Preis gibt. Das wird jeden Tag mehr...
Freundliche Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern ...:-))
26.06.2008
Gestern Nachmittag bin ich wie die letzten Tage auch beim Eingang von "Joys Zimmer" gesessen und habe mit ihm ei klein wenig parliert. Notabene nicht ohne 2 "Knusperlis" schön auf dem Boden vor mir zu drapieren, natürlich im Blickfeld von Joy. Bis gestern jedoch kümmerte ihn das herzlich wenig, was da vor ihm liegt. Auch wenn am Näschen "rümpfen" klar erkennbar war, dass er den Geruch der feinen Leckerlis bemerkt hatte. Er nahm diese ganz einfach dann, wenn ich nicht mehr dort sass. Gestern jedoch war das feine Aroma, das in der Luft lag, einfach nicht mehr ignorierbar, und so "traute" er sich, langsam zwar, aber immerhin, trotzdem ich ja noch in der Näh sass, diese zu verspeisen.
Und dann... "Hani schampar Freud gha".!!!
Weil, Joy legte sich neben mich und schmiegte seinen Kopf an mein Bein. Er rollte sich auf den Rücken und auf die andere Seite. Ich dachte zuerst beinahe, ich halluziniere :-). Dann, hüpfte er auf meinem Schoss und wollte gestreichelt werden. Selbstverständlich bin ich seiner Aufforderung umgehend nachgekommen :-). Über eine Stunde liess er sich verwöhnen.
Am meisten behagt ihm, wenn man seinen Nacken und sein Köpfli mit beiden Händen krault. Da "schurrlet" er drauflos, was das Zeug hält.
Am späteren Abend erlebte mein Mann dasselbe. Auch von ihm liess Joy sich kraulen und massieren, und das "schnurrlen" mutierte alsbald zum "schnärcherle". Es hörte sich tatsächlich so an:-))).
Das Vertrauen, das Joy uns entgegen bringt, wächst von Tag zu Tag immer mehr, und das macht uns einfach glücklich.
Liebe Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern
30.06.2008
Wie Sie bereits gesagt und wir gehofft haben, hat Joy uns jeden Tag mehr Vertauen gezeigt und sich uns gegenüber noch mehr geöffnet. Das zeigen die Fötelis auf eindrückliche Art und macht uns soooo "häppy":-).
Joy lebt ganz nach dem Motto: "Mittendrin statt nur dabei". Er macht seinem Ohr alle Ehre-..."Schlitzöhrli". Er hat uns vollkommen um seine Pfötli gewickelt, und wir lieben ihn sehr!
Ein paar Tage, nachdem sich Joy bei uns seine Streicheleinheiten das erste mal zu Gemüte führte, merkte er, wie angenehm das doch ist. Seither kommt er voll Freude angesprungen, sobald wir irgendwo sitzen und möchte uns mit seinem "schnurrlen" unterhalten und selbstverständlich gestreichelt werden.
Morgens, sobald wir aufstehen, "höcklet" er schon parat, um seine Guten-Morgen-Streichel-Begrüssungs-Zeremonie zu erhalten. Dann gehts MIT UNS zu seinem Futterplatz, wo er geduldig wartet, bis sein "zMorge" bereit ist. Abends das selbe.
Ob wir am PC, auf dem Sofa oder vor dem TV sitzen, er ist mit von der Partie. Er geniesst das, und wir ebenso :-). Sollte uns dann noch der Schlaf übermannen, was hauptsächlich meinem Mann passiert vor dem TV, dann "schnärchelet" Joy ganz einfach und voller Wonne mit.
Sein neuestes Spielzeug ist ein "Bällchen an Schnüerli". Dies liebt er heiss und innig. Da kriegt er sich vor Begeisterung kaum ein, und wir haben vor lauter Lachen Muskelkater bis zu den Ohren am nächsten Tag.
Das "Verschönerigs-Utensil" das Bürstli, zwecks Fellpflege, ist für ihn mehr ein Spielzeug, aber er lässt sich trotzdem "strähle" und geniesst wenn man ihm "flattiert".
Von Tag zu Tag erleben wir mit Joy viel schönes und das macht uns froh.
Liebe Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern
21.07.2008
Voller Freude dürfen wir nur positives von Joy vermelden. Er hat sich vollends geöffnet und zeigt uns sein Katzenwesen. Und das ist einfach wundervoll.
Er ist so ein lieber und anhänglicher Kater, und wir sind seine aller grössten Fans. Kommt Besuch, wird dieser zwar zuerst mit grossen Augen beäugt, aber nur ganz kurz. Wenn dieser dann noch sagt, wie hübsch der Joy doch ist und ihm die Hand zum riechen hinhält, ist das Eis gebrochen. Er lässt sich streicheln und geniesst das sehr...
Vor einer Woche wollten wir Joy die Aussenwelt von seinem Daheim zeigen und liessen die Türe zur Terrasse offen. Hungrig, weil kurz vor seiner Essenszeit, ging Joy raus und ab wie "d'Füürwehr".
Zuerst links zur Tanne bis zum "Gartehüüsli" und dann schurstracks weiter bis zu unserem Nachbar. (Wir ganz langsam immer in Sichtweite mit und mit "em Härz i de Hose"). Dort hielt er inne und schnupperte am Gebüsch, schaute umher und genau in dem Moment kam die Nachbarin um die Ecke. Joy, wie auch die Nachbarin "erchlüpften" ab dem unverhofften Zusammentreffen, wobei Joy seine Beine unter die Arme nahm und wieder losdüste.
Wir sahen ihn nicht mehr und dachten schon, herrje was nun... In diesem Augenblick fingen die Turmglocken vom Kirchhaus vis-à-vis, zwar wunderschön aber leider auch ein bisschen laut, an zu bimmeln. Wie jeden Abend. Und genau das ist dann das Signal für Joy zum Abendessen. Auf dieses "Glöggle"reagiert er umgehend, zum Glück für unsere doch schon arg strapazierten Nerven auch diesmal :-). Er rannte aus einem Gebüsch direkt auf uns zu, wir konnten uns gerade noch mit einem kurzen Hüpfer aus der Gefahrenzone bringen, und durch den Garten auf die Terrasse, von dort fand er dann die Türe in die Sicherheit.
Sein Essen mit extra Portion hat er sich an diesem Tag zu recht verdient wie auch das "Flattiere" für seine Rückkehr. Sie dürfen uns glauben, nicht nur Joy war von diesem Ausflug "e chli ufem Hung" :-).
Wir haben dann, Joy und uns ein paar Tage Ruhe vor dem nächsten Ausflug in die grosse weite Welt gegeben. Dann liessen wir wieder die Türe offen, aber nix da, Joy ist nicht dumm. Er wusste genau, es ist kurz vor Essensausgabe, da macht er sich gar nicht erst die Mühe auf Entdeckungs-Tour zu gehen. Ehrlich gesagt, hungrig würden wir das auch nicht machen.
Vielleicht hat er auch den ersten Ausflug noch nicht verarbeitet, was wir jedoch sehr hoffen.
Bis vor zwei Tagen. Da ging er raus, tappste bis zur Tanne machte kehrum und wieder rein, weil es regnete! Das macht auch nicht viel Lust, die Gegend unsicher machen, wenn's derartig "schiffet"! Gestern weiterer Versuch, diesmal bei schönem Wetter, und er kam langsam raus, hielt "z' Näsli" in die Luft und inspizierte die ganze Terrasse, schaute umher und dann wieder rein in die gute Stube.
Heute, "zmitz am Namittag" kam er wieder raus, hüpfte meinem Mann auf den Schoss und schaute aus erhöhter Position umher und liess sich kraulen, bis er wieder hinein wollte. Bis jetzt scheint ihn seine neue Umgebung noch ein wenig unsicher zu machen, aber das wird sich ändern. Joy hat ja auch alle Zeit der Welt, er soll sich ruhig dieselbige nehmen und bestimmen, wann er das will!
Liebe Grüsse von Joy und seinen glücklichen Dosenöffnern :-)
14.09.2008
Wir dürfen glauben, dass Joy sich bei uns und in seinem Daheim wohlfühlt. Das zeigt er uns tagtäglich mit seinem Vertrauen und seiner Liebe.
Einen Tag nach unserem Nationalfeiertag, liessen wir die die Terrassentüre offen, um Joy die Möglichkeit zu geben, vor unserem wöchentlichen Grossputz des Hauses, ein ruhiges Plätzli zu suchen. Er nahm dieses Angebot gerne aber noch etwas zögerlich an. Damals fühlte sich Joy drinnen wohler als draussen. Er legte sich vor der Türe nieder und beobachtet die Umgebung. Wir fingen an zu putzen. Als ich dann mal nachschaute wie's Joy so geht, war er weg. Da fing mein Herz doch an schneller zu "pöpperle". Ich rief nach ihm, doch nix passierte. Kein Joy in Sicht, so ging ich auf die Suche. Ich schaute umher, und da sah ich Joy plötzlich beim Nachbarn im Garten sitzen. Als ich näher kam, sah ich, dass die Nachbarskatze dort vor Joy im "Garte-Beetli" lag und sie einander beäugten. Joy demonstrierte, wer er ist, königlich sass er dort und präsentierte sich in seiner ganzen Schönheit. Es war zum schreien komisch. Die Nachbarin kam nachschauen, was denn da so interessant an ihrem "Garte-Beetli" ist, und so stellte ich Joy gleich vor und erzählte ihr die Geschichte von ihm.
Wieder Zuhause teilte ich das eben erlebte meinem Mann mit, und so beschlossen wir Joy, nun das "Chatze-Törli" zu zeigen, da er die Scheu vor der Umgebung verloren hatte. Gesagt, getan. Als Joy später zurück kam, zeigten wir ihm den uneingeschränkten Weg in die Freiheit. Für Joy kein Problem, er begriff sofort. An diesem Tag brachte uns Joy mit seinem Verhalten ständig zum lachen. Er hatte dermassen Spass an dem "Törli", dass er ständig dort raus ging und dafür bei der Terrassentür wieder hinein kam. Am nächsten Tag legte sich das jedoch, und er kommt und geht jetzt wann er will, ganz normal.
Mit seinen "Chatze-Gspändli" pflegt Joy ein freundschaftliches Verhältnis ausser, eine vergisst wo sein Revier beginnt. Potz-Blitz, da geht's dann rund, und dann hört man die, für unsere Ohren, manchmal doch beängstigenden Laute. Aber bis jetzt lief das immer ohne Probleme ab, und alle akzeptieren einander.
Joy lebt wirklich mit uns, er ist immer in unserer Nähe, egal ob wir drinnen sind oder im Garten. Er macht seine Rundgänge, aber die sind nur von kurzer Dauer. Bevor wir uns zur Nachtruhe begeben, holt Joy sich seine Gute-Nacht-Streicheleinheiten ab und geht dann nach draussen. Wir haben so das Gefühl, dass er ein Date hat mit den Katzen in unserer Umgebung..:-)
Wenn des Morgens dann der Wecker klingelt und wir aufstehen, "höcklet" Joy erwartungsvoll und hoch erfreut vor der Schlafzimmertüre und begrüsst uns auf seine unnachahmliche Art und Weise. Er schaut uns mit schräg gelegtem "Köpfli" aus grossen Augen an, streicht dann um die Beine und maunzt ein kurzes und feines, aber höchst "herziges" Mäu-Mäu. Er weiss, jetzt gibt's die Guten-Morgen-Begrüssungs-Streicheleinheiten und was feines zu futtern. So beginnt unser Tag gleich mit einem Schmunzeln, und das zieht sich den ganzen Tag hindurch, weil er immer irgendwas macht das einen zum Lachen bringt, sei's beim Spielen oder wenn er rumliegt und schläft.
Joy ist ein toller Kater und wir sind überglücklich, dass er sich bei uns wohlfühlt.
Freundliche Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern :-)
06.01.2009
Seit dem letzten Bericht sind einige "Sächeli" passiert. Da es ja nun Winter wurde, hat sich Joy ein wunderschönes, dichtes Fell zugelegt, das zu pflegen überhaupt keine Probleme bereitet. Er geniesst das richtig und hält brav still, wenn man ihn "strählet". Zugelegt hat aber nicht nur das Fell, nein, oh Schreck, auch sein Bauch-Umfang. Wir wussten lange nicht woher um "himus wiuue" das kommt. Bis wir dann den Tischlein-deck-dich-Ort fanden. Unsere Nachbarin füttert im Herbst immer die "uh häärzigen Igeli".
Die Futterschälchen liegen schön offen zugänglich, da fühlte Joy sich richtiggehend aufgefordert von den guten Sachen zu "schnouse". Das war ja wie im Schlaraffenland. Er bedachte jedoch leider nicht, dass das seinem Taillen-Umfang nicht so gut bekommt.
Wir sprachen dann mit der Nachbarin und sie setzte dann die "Schäli" unter Karton und so konnte sich Joy dort nicht mehr bedienen. Dafür müssen wir ihn jetzt unter die FDH-Diät setzen. Dass ihm das selbstverständlich nicht so behagt, können wir uns vorstellen. Aber alles Mitleid nützt nichts, von selbst purzeln die Kilos nicht. Wieviel Übergewicht er mit sich rum schleppt, konnten wir nicht
eruiren. Unsere Küchenwaage zeigt nur bis 5 Kilo an und wenn wir ihn draufsetzten, erschien "Error". Was bedeutet, über 5 Kilo ist er! Genaues konnte uns dann der Tierarzt sagen, denn einen Besuch musste Joy dort machen.... Eines Nachmittags, nachdem er draussen sein Revier erforschte ob nach alles ok ist, hörte ich, wie wieder einmal ein Katzenkampf stattfand. Das passiert öfter mal, weil halt viele Katzen in der Umgebung zu Hause sind. Ich ging nach draussen um nachzusehn, da kam Joy angerannt.
Das tut er immer wenn man ihn ruft. Wir sind dann zusammen hinein gegangen und er legte sich zu einem "Mittagsschläfli" hin. Später merkte ich, als er rumlief, dass er humpelte. Das war der Grund für den Besuch.
Die Diagnose lautete, Katzen-Kampf-Biss! Es war Joy, der in den Kampf involviert war. Er ist sehr sozial zu
Katzen, und er fängt nie an, er verteidigt sich nur. Das haben wir ein paar mal schon erlebt, und bis jetzt ging alles gut. Wir baten dann den Tierarzt, Joy doch einmal zu wiegen. Das Gerät zeigte nicht Error sondern 5.2 Kg an! Die nette Ärztin meinte, na so 4.5 Kg wären ok, aber das sei doch zuviel! Ausserdem stellte Frau Doktor noch fest, dass Zahnstein entfernt werden müsse. Deshalb bekam Joy noch einen Termin, um saubere Zähne zu erhalten. An dieser Stelle müssen wir Joy rühmen. Er ist ganz lieb und brav und lässt die Untersuchungen immer mit viel Geduld über sich ergehen. Ein so lieber und schöner Kater, das meint auch die Ärztin. Das meinen wir sowieso auch....:-)
Die Zahnbehandlung verlief erfolgreich, und die Bisswunde ist auch gut verheilt und Joy ist "purlimunter". Er geniesst das Spielen und "Schösele" in den unmöglichsten Positionen, und wir geniessen Joy und sind sehr glücklich mit ihm..:-)
Joy hat an seinem Weihnachtsgeschenk sicher Freude, denn er bekam ein neues "Chatze-Törli". Er hatte vorher eins, aber dazu brauchte es einen
Infrarot-Sensor. Obwohl er den grossen, grünen "Plämpu" ohne Probleme um den Hals trug, waren wir nicht glücklich darüber. Bis vor kurzem
gabs aber nur diese Variante (Magnete hatten die anderen Katzen), wenn man ein solches "Törli" brauchte, um andere Katzen fern zu halten. Dann, vor 3 Wochen, lasen wir, dass es möglich ist über den Registrier-Chip die Katzen-Türe zu steuern. Flugs, kauften wir das neue "Törli" und tauschten die beiden aus. Was war das für eine Freude, für uns wie auch für Joy, als wir das Halsband wegnehmen konnten!
Liebe Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern :-))
12.05.2009
Wieder einmal ein paar "Anektöteli" von Joy.
Der Schnee verschwand, und es wurde endlich Frühling. Mit dem Schnee verschwand auch Joys wunderschönes, strubbeliges Winterfell. Es ist fast ein bisschen schade, denn es stand ihm ganz wunderbar.
Aber, und das freut uns, und wahrscheinlich auch Joy, nahm auch sein Bauchumfang langsam aber stetig ab. War er vorher beängstigende 5,2 kg schwer, konnten wir beim letzten wägen feststellen, dass er leichter wurde. Er wiegt tatsächlich nur noch 4,9 kg :-). Ok, man kann sagen das ist ja nicht wirklich viel, aber wir meinen, das ist immerhin etwas, und es werden sicher noch ein paar Gramm weniger werden.
Joy merkt das auch, er hat wieder einen enormen Bewegungsdrang, viel mehr als im Winter, er spielt und rennt umher, das es eine Freude ist, ihm dabei zuzusehen.
Das warme, sonnige Wetter tut nicht nur uns gut.
Mit dem Frühling erwachten auch die Vögel. Und das bekam einem schönen Vogel nicht gut. Er musste sein Leben lassen. Joy, aus dem Winterschlaf erwacht, geniesst und liebt das Vogel jagen. Er kann Minutenlang schön versteckt im Gebüsch die Vögel in den Bäumen beobachten und mit
grosser Geduld warten, bis einer ihm zu Nahe kommt.
So passiert vor etwa 3 Wochen.... Ich sah kurz nach Mittag, wie Joy draussen im Garten auf einmal in die Luft sprang und dann "wie ne Ragete" durch sein Katzentörli düste, ab in den Keller. Ich dachte schon, ob er sich verletzt habe oder ab etwas erschrocken sei, und ging nachsehen. Im hintersten "Eggeli" des Kellers hörte ich verdächtige Geräusche und auf einmal flatterten kleine weiche Flaumfedern durch den Raum. Ich bin doch etwas "erchlüpft" und rief nach meinem Mann, obwohl
rufen kann man das fast nicht mehr nennen, es war eher ein quicken, er soll schnell nachschauen kommen. Er kam und stellte fest, Joy hat einen Vogel... gefangen, notabene! :-) Ohh, das arme "Vögeli". Das war ein ganz schöner, mit blau-weiss-schwarzen Federn. Kann nicht sagen, welcher Abstammung jener war, aber sicher kein Wellensittich und auch keine Elster. Er nahm den Vogel und warf ihn in den Garten damit Joy weiss, fangen ja, zeigen auch, aber verspeisen draussen. Wir schauten Joy nach, wie er dem toten Vogel nachsprang und waren viel zu langsam für Joy. Der packte sein "zMittag", machte rechts umkehrt und war so schnell zwischen uns hindurch hinunter in den Keller gerannt, wir hatten keine Chance zu reagieren. Mein Mann ging hinterher, und dasselbe nochmal von vorn. Nur diesmal gelang es uns, die Türe zu schliessen und ich platzierte
mich vor dem Katzentörli, so dass er nicht mehr hineinkam.
Joy war das ziemlich egal, dann verspeist er halt sein Mahl vor der Terassentüre. Und das tat er mit Genuss, am Schluss zeugten nur noch ein paar lange Federn auf dem "Bodetecheli" von dem Ereignis. Eine Feder hatte sich unter seinem Kopf im Fell verfangen, als ob er sich noch damit schmücken wollte, es war zum schmunzeln, ob man wollte oder nicht. Leider vermochten wir nicht dies zu fotografieren, es gelang uns nur ein Foto von den einsamen Federn auf dem Boden.
Es gäbe sehr viel über Joy zu berichten, die Fotos erzählen ihre eigene Sprache :-).
Joy zaubert uns tagtäglich ein Lächeln ins Gesicht, einfach nur durch seine Art. Er ist ein ganz feiner Kater mit einem tollen Charakter und sehr viel Vertrauen und Liebe. Wir sind sehr glücklich einen solch treuen Begleiter zu haben, und dass er sich bei uns wohl fühlt und es ihm gut geht.
Liebe Grüsse von Joy und seinen Dosenöffnern!
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