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Koinsch? Ist das russisch oder so? Ich musste zwei Mal fragen, wie der Kater heisst. Ein ungewohnter Name für eine Katze. Die Kinder der Familie haben den Kater getauft.
Koinsch kam bei der Familie vor etwas mehr als einem Jahr auf die Welt. Offensichtlich fühlte er sich in der Familie aber gar nicht wohl. Er markierte immer öfter in der Wohnung, obwohl er Freigang hatte. So kam er sehr verwirrt zu uns.
Da er stressbedingt Blut im Urin hatte, musste er die ersten Tage in der Karantäne verbringen. Er sass die meiste Zeit nur sehr eingeschüchtert da und bewegte sich nicht.
Als er dann ins Katzenzimmer einziehen konnte, wählte er als Versteck den Kratzbaum. Koinsch liess sich zwar sehr gerne streicheln, aber er misstraut den Menschen sehr. Als die Interessentin für Pitschi kam, war er auch sehr interessiert und zeigte sich von der besten Seite. So eroberte er auch ihr Herz.
Und so kam es, dass er zusammen mit Pitschi im neuen Zuhause einziehen durfte. Wir sind gespannt, wie er sich mit Pitschi und mit dem Hund des zweiten Hausbewohners verstehen wird. Wir hoffen aber, dass Koinsch zur Ruhe kommt, und sein Leben in vollen Zügen geniessen kann.
Neuigkeiten von Pitschi und Koinsch (20.01.2009)
Nur ganz kurz eine Zwischenmeldung zu den zwei Büsi: Chiron (ehemals Koinsch) und Pitschy
Beide sind sehr süss und lieb.Chiron entwickelt sich immer mehr zu einem verspielten neugierigen Lausbub. Er hat seine Scheu vor mir gänzlich verloren. Beim Hund und bei fremden Menschen ist er vorsichtig.
Pitschy ist nach wie vor scheu und hält sich die meiste Zeit schön geschützt im Kleiderschrank auf. Dennoch liebt sie es, wenn man sie beachtet, streichelt und mir ihr spricht. In der Nacht, wenn alles still ist, tigert sie in der Wohnung umher und lässt sich von Chiron - der äusserst nachtatkiv ist - zum Spielen verleiten. Fressen tut sie nicht so viel. Am Liebsten hat sie Trockenfutter. Ich glaube jedoch nicht, dass sie sich richtig an den Hund gewöhnen wird. Sie hat Angst vor ihm; seine Anwesenheit schränkt sie sehr ein. U. a. deshalb werde ich umziehen auf 1. März 2009 in eine Wohnung in mit Gartensitzplatz. Die Katzen können dort problemlos ein und aus gehen.
03.04.2009
Rund drei Monate wohnen Chiron und Pitschi jetzt bei mir. Der Umzug in die neue Wohnung auf den 1. März verlief problemlos. Die zwei wollten schon am ersten Tag am neuen Ort UNBEDINGT raus. Meine Nerven hielten ihren hartnäckigen Forderungen - hauptsächlich in Form von lautem Miauen - knapp 24 Stunden stand. Dann wusste ich: entweder kapitulieren oder ein Zimmer im Hotel nehmen.
Ich habe die erste Massnahme getroffen, und seitdem gehen die zwei nach Beilieben ein und aus und geniessen die Natur draussen. Vor allem der Kater unternimmt lange Streifzüge. Oft riecht er streng nach Pferdestall, ein Ort, wo bekanntlich auch viele Mäuse wohnen. Pitschi hingegen hält sich gerne nahe beim Haus auf und beobachtet kritisch die Umgebung.
Erstaunlich energisch kann sie werden, wenn sich etwa fremde Katzen heranwagen. Da kennt sie kein Pardon. Auch nicht beim altersschwachen, tauben Hofkater des Nachbarn. Untereinander verstehen sich Chiron und Pitschi sehr gut, oft spielen sie "Verstecken" miteinander, auf den einen oder anderen Hieb vom kleinen Hexchen reagiert Chiron mit bewundernswerter Nonchalance. Ein richtiger Gentlemen eben...
26.07.2009
Die beiden schwarzen Schönheiten haben ein weiteres Abenteuer mit ihrer Besitzerin gut überstanden: sie sind zusammen umgezogen. Und wie es scheint, gefällt es allen ganz gut im neuen Heim.
Chester (Koinsch) hat sich eine Blasenentzündung geholt, da er es mit dem Ausgang ein wenig übertrieben hat. Aber auch Pitschi lebt in der neuen Umgebung sichtlich auf: Sie geht nun auch fleissig raus und bringt sogar Mäuse mit nach Hause.
Am Morgen geht es bei den beiden Katzen (welche sich sichtlich mögen) sehr wild zu und her. Dann jagen sie wild durch die Wohnung, so dass ihr Frauchen schon Angst hatte, dass sie sich streiten würden.
Aber die beiden sind wohl einfach glücklich und zufrieden, und zeigen dies jeden Tag.
25.12.2009
Seit einem Jahr leben Pitschi und Koinsch - neu Chiron - bei mir. Beide Katzen sind wohlauf, "gfrässig" und gesund. Der Kater hat den Sommer genossen, war oft nächtelang unterwegs. Vom Bauer erhielt er ein dickes Lob: er sei ein ganz fleissiger Mäusejäger. Nicht selten hat er die Mäuse nach Hause gebracht. Am Spiel mit ihnen beteiligte sich Pitschi eifrig (ich habe gerettet, was ich konnte...). Nun, im Winter geht es geruhsamer zu.
Pitschi hat sich einen Hochsitz auf dem Schrank eingerichtet. Dort verbringt sie den Tag meist schlafend. Sie ist nach wie vor in der Nacht aktiv - dann geht es rein und raus. Und am frühen Morgen wäre dann die Spielstunde mit der Meisterin angesagt, wenn die nur aus dem Bett raus wollte.
Der Kater verbringt die Nächte nun meist drinnen in der Wärme. Er hat ein richtiges Winterfell bekommen. Jeden Tag freue ich mich über die zwei so lieben Schätzchen. Und ich freue mich und hoffe, noch viel Zeit mit ihnen verbringen zu können.
29.07.2011
Nach fast zwei Jahren geben Pitschi und Chiron (früher Koinsch) – vermittelt 2008 - wieder einmal ein Lebenszeichen von sich:
Den beiden geht es gut. Chiron ist nun – laut Bauer - der Boss auf dem Bauernhof. Er geniesst sein grosses Revier und hat sich neben
Mäusen und Vögeln nun auch noch auf Blindschleichen spezialisiert. Er bringt
sie nach Hause; ich konnte bis jetzt jede retten und sie weit weg aus der
Reichweite des Katers bringen. Die regnerischen Julitage verbringt er gerne auf
dem Sofa, anhänglich und verschmust streicht er um die Beine, wenn ich am Abend
von der Arbeit nach Hause komme. Ebenso das Pitschi, sie wird sehr gerne
gestreichelt und sie spielt auch gerne - am liebsten „Verstecken“. Ich hoffe
sehr, dass ich die Gesellschaft der zwei Freunde noch lange geniessen kann
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