Mick - Glücklich vermittelt im November 2008

Mick ist ein aussergewöhnlich schön getigerter grauer Kater. Die Grundfarbe ist grau, und das Tigermuster ist dunkelgrau. Der Kater ist sich seiner Schönheit durchaus bewusst.

Als er aber bei uns im Tierheim ankam, war er mehr ein Häufchen Elend. Mick war sehr gestresst und fragte sich vermutlich, was dieser Umzug ins Tierheim sollte. So schmollte er die ersten Tage und versteckte sich.

Schon bald aber taute er auf und war sehr verschmust und zutraulich. Er zeigt einem aber ganz klar, wenn er seine Ruhe haben will, und das gilt es zu respektieren.

Mick verbrachte seine ersten 12 Jahre bei seiner Besitzerin, welche ihn als Katzenkind bei sich aufgenommen hat. Das ging gut, bis es einen Familienzusammenschluss mit neuem Partner, Kind und zwei neuen Katzen gab. Mick wollte mit den neuen Familienmitgliedern keine Freundschaft schliessen. Er markiere sein Revier und verteidigte es gegen die "Eindringlinge". So wurde er uns abgegeben, damit wir für seinen zweiten Lebensabschnitt ein neues Zuhause suchen.

Mick musste nicht lange warten. Er fand bei einem älteren Ehepaar ein neues Zuhause. Im Moment sind dort noch die kleinen Enkel zu Besuch. So muss Mick noch eine Woche warten, bis er ins neue Heim einziehen kann, in welchem er alleiniger Vierbeiner sein wird und seine Menschen ganz für sich hat.

Neuigkeiten von Mick (05.12.2008)

Mick hat mir soeben beim Zusammenstellen der Zahlungsanweisungen zugeschaut. Als gspüriger Kater hat er wohl geahnt, dass eine davon ihn persönlich betraf.

Er hat sich ausgezeichnet integriert, geniesst seine Rolle als Hahn im Korb und entschädigt uns durch anhängliche Zuneigung. Seit wir ihm Auslauf ins Freie gewähren, ist er sichtlich aufgeblüht. Alles in allem: der Einstand ist Mick gelungen (und uns offenbar auch bei ihm, was ja die Hauptsache ist).

24.12.2008

Mick und wir haben unsere erste Belastungsprobe hinter uns. Vor einer Woche musste ich mit ihm zum Tierarzt, nachdem er zunehmend Mühe mit Fressen bekundet hatte. Grund war ein vereiterter Zahn, der ihm gezogen werden musste. Es dauerte ein paar Tage, bis er die Narkose und die Antibiotika überstanden hatte.

Jetzt ist er wieder wohlauf, frisst wie ein Drescher, rollt sich zu entspannenden Schläfchen zusammen und unternimmt dazwischen seine Spaziergänge, die mit dem langsam weichenden Schnee immer länger werden. Kurz und gut: Er geniesst ein Leben ohne Zahnweh!

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