Die beiden schwarzen Kater kamen wie Laika, Cherry und Amira durch einen Todesfall zu uns. Momo liess sich anfassen, aber Chester wollte nichts von Menschen wissen. Die beiden Kater und auch Laika sollten eigentlich eingeschläfert werden, da die Erben des gestorbenen Besitzers das Haus möglichst bald verkaufen wollten.
Ein Freund des Verstorbenen fragte uns an, ob wir nicht wenigstens die kleinen Kätzchen Amira und Cherry übernehmen könnten.
Selbstverständlich nahmen wir alle und liessen sie erst mal zum Tierarzt bringen, damit sie getestet, geimpft und kastriert werden konnten.
Laika und die Kleinen fanden schnell ein neues Zuhause. Für Momo hatten wir auch keine Bedenken, da er auch im Tierheim immer zutraulicher wurde. Aber Chester war wie in sich gekehrt und trotzte allen Annäherungen der Menschen.
Die Katzen hatten mehr oder weniger draussen gelebt und wurden nur gefüttert. Kontakt zu Menschen hatten sie so gut wie keinen.
Da überlegten wir, ob wir Chester nicht besser an eine Futterstelle bringen würden, damit er ein freies Leben führen konnte. Glücklicherweise fanden wir aber jemanden, der bereit war, Chester bei sich aufzunehmen. Er sollte auf einen Pferdehof kommen, wo er seine Freiheit voll geniessen konnte. Für uns war dies eine optimale Lösung.
Als die Besitzerin des Pferdehofes zur Besichtigung kam, war sie so fasziniert von Momo und dessen Verbindung zu Chester, dass er gleich mit auf den Pferdehof ziehen durfte.
Die ersten Erkundigungstouren haben die beiden schon unternommen. Sie wohnen zum grössten Teil auf dem Heustock, wo es ihnen offensichtlich gefällt.
Wir sind gespannt, ob sie den Kontakt zu den Menschen suchen, und ob sie sich auch mit den Vierbeinigen Kameraden auf dem hof anfreunden werden.
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