Pitschi - Glücklich vermittelt im April 2008

Sieben Jahre lang wohnte Pitschi bei einer Familie. Die Kinder wurden gross und niemand hatte mehr Zeit für die schöne Kätzin. Am Schluss war sie ganz frustriert und hatte sich verschiedene Untugenden zugelegt.

Bei solchen Katzen, welche alleine in der Wohnung gelebt haben, wirkt es oft Wunder, wenn sie an einen Ort mit anderen Katzen und Auslauf platziert werden.

Im Tierheim hatte Pitschi Kontakt mit anderen Katzen. Für diese hat sie sich aber gar nicht interessiert. Auch hat sie ihren Kratzbaum kaum verlassen und war sehr eingeschüchtert.

Was sie aber über alles liebt sind Streicheleinheiten und die möglichst lange und zahlreich. So kamen wir zum Schluss, dass für Pitschi vor allem wichtig ist, dass sie einen Platz findet, wo jemand ganz viel Zeit für sie hat.

Pitschi hatte Glück, dass sich eine ältere Dame von ihrem geliebten Kater trennen musste. So hat sie nun ein Zuhause, wo sie nicht alleine ist und ganz viele Steicheleinheiten bekommt.

Sollte sie das Bedürfnis haben, kann sie auch kleine Spaziergänge auf den gesicherten Balkon hinaus machen.
Wir hoffen, dass Pitschi nun wieder zufrieden ihr Katzenleben geniessen kann.

Neuigkeiten von Pitschi (04.05.2008)

Nun wohnt Pitschi seit 10 Tagen bei ihrer neuen Menschenfreundin. Die ersten beiden Tage hat sie sich versteckt. Dabei suchte sie sich eher spezielle Verstecke aus. Am liebsten war sie hinter dem Fernseher und guckte ab und zu hervor.

Am dritten Tag beschloss Pitschi, dass das neue Zuhause sicher ist und kam hervor. Seit dem verfolgt sie ihre neue Freundin auf Schritt und Tritt.

Pitschi liebt es auf dem Sofa zu sitzen und möglichst viel und lange gestreichelt zu werden. Eine Sorge bereitet sie aber: sie frisst wie ein Mäuschen und die Menschen haben Sorge, dass sie zu wenig bekommen könnte. Auch das Kaufen von vielen Leckereien konnte Pitschi nicht zum Fressen überzeugen. Nun wird mit homöopathischen Mitteln versucht, den Appetit von Pitschi zu fördern.

Ansonsten ist Pitschi aber fröhlich und liebt es mit ihrem neuen Ball zu spielen und ein wenig faul an der Sonne zu liegen.

30.12.2008

Das Glück von Pitschi bei der netten alten Dame trat leider nicht ein. Die Frau wollte Pitschi den ganzen Tag liebkosen, was bei Pitschi mehr Stress als Vergnügen auslöste. Auch nach mehreren Monaten wollte Pitschi keine reine Schmusekatze sein, und versteckte sich mehr und mehr.

So war es die beste Lösung, wenn wir Pitschi wieder abholten und einen neuen Platz für sie suchen. Wir überlegten natürlich lange, wie das neue Zuhause von Pitschi nun wohl aussehen soll. Pitschi war immer alleinige Katze. Im Tierheim hatte sie keine Mühe mit den anderen Katzen, war aber auch nicht sonderlich interessiert. Am besten war es auf jeden Fall, dass sie unter all den Katzen nicht im Vordergrund stand und nicht bedrängt wurde.

Als eine nette Dame zur Besichtigung kam, verliebte sie sich sofort in Pitschi. Und da Pitschi ein wenig eingeschüchtert war, wollte sie sofort helfen, und Pitschi adoptieren.
Wir erklärten dann, dass Pitschi keine Schmusekatze sei, und evtl. eine zweite Katze für Pitschi und auch für die Menschen gut wären, damit sie sich nicht bedrängt fühlt.
So wurde die Vermittlung beschlossen: Pitschi zieht mit Konisch in ein Einfamilienhaus auf dem Land.

Ein weiterer Wohnpartner wird ein katzenfreundlicher Hund sein. Wir sind gespannt, wie Pitschi damit zurecht kommt, und wie sie sich mit Konisch verstehen wird. Immerhin kennt sie den Kater ja schon, und der kann ihr dann auch gleich zeigen, wie das mit der Freiheit draussen so funktioniert. Gespannt, warten wir auf den ersten Bericht vom neuen Zuhause.

Neuigkeiten von Pitschi und Koinsch (20.01.2009)

Nur ganz kurz eine Zwischenmeldung zu den zwei Büsi: Chiron (ehemals Koinsch) und Pitschy

Beide sind sehr süss und lieb.Chiron entwickelt sich immer mehr zu einem verspielten neugierigen Lausbub. Er hat seine Scheu vor mir gänzlich verloren. Beim Hund und bei fremden Menschen ist er vorsichtig.

Pitschy ist nach wie vor scheu und hält sich die meiste Zeit schön geschützt im Kleiderschrank auf. Dennoch liebt sie es, wenn man sie beachtet, streichelt und mir ihr spricht. In der Nacht, wenn alles still ist, tigert sie in der Wohnung umher und lässt sich von Chiron - der äusserst nachtatkiv ist - zum Spielen verleiten. Fressen tut sie nicht so viel. Am Liebsten hat sie Trockenfutter. Ich glaube jedoch nicht, dass sie sich richtig an den Hund gewöhnen wird. Sie hat Angst vor ihm; seine Anwesenheit schränkt sie sehr ein. U. a. deshalb werde ich umziehen auf 1. März 2009 in eine Wohnung in mit Gartensitzplatz. Die Katzen können dort problemlos ein und aus gehen.

03.04.2009

Rund drei Monate wohnen Chiron und Pitschi jetzt bei mir. Der Umzug in die neue Wohnung auf den 1. März verlief problemlos. Die zwei wollten schon am ersten Tag am neuen Ort UNBEDINGT raus. Meine Nerven hielten ihren hartnäckigen Forderungen - hauptsächlich in Form von lautem Miauen - knapp 24 Stunden stand. Dann wusste ich: entweder kapitulieren oder ein Zimmer im Hotel nehmen.

Ich habe die erste Massnahme getroffen, und seitdem gehen die zwei nach Beilieben ein und aus und geniessen die Natur draussen. Vor allem der Kater unternimmt lange Streifzüge. Oft riecht er streng nach Pferdestall, ein Ort, wo bekanntlich auch viele Mäuse wohnen. Pitschi hingegen hält sich gerne nahe beim Haus auf und beobachtet kritisch die Umgebung.

Erstaunlich energisch kann sie werden, wenn sich etwa fremde Katzen heranwagen. Da kennt sie kein Pardon. Auch nicht beim altersschwachen, tauben Hofkater des Nachbarn. Untereinander verstehen sich Chiron und Pitschi sehr gut, oft spielen sie "Verstecken" miteinander, auf den einen oder anderen Hieb vom kleinen Hexchen reagiert Chiron mit bewundernswerter Nonchalance. Ein richtiger Gentlemen eben...

26.07.2009

Die beiden schwarzen Schönheiten haben ein weiteres Abenteuer mit ihrer Besitzerin gut überstanden: sie sind zusammen umgezogen. Und wie es scheint, gefällt es allen ganz gut im neuen Heim.

Chester (Koinsch) hat sich eine Blasenentzündung geholt, da er es mit dem Ausgang ein wenig übertrieben hat. Aber auch Pitschi lebt in der neuen Umgebung sichtlich auf: Sie geht nun auch fleissig raus und bringt sogar Mäuse mit nach Hause.

Am Morgen geht es bei den beiden Katzen (welche sich sichtlich mögen) sehr wild zu und her. Dann jagen sie wild durch die Wohnung, so dass ihr Frauchen schon Angst hatte, dass sie sich streiten würden.

Aber die beiden sind wohl einfach glücklich und zufrieden, und zeigen dies jeden Tag.

25.12.2009

Seit einem Jahr leben Pitschi und Koinsch - neu Chiron - bei mir. Beide Katzen sind wohlauf, "gfrässig" und gesund. Der Kater hat den Sommer genossen, war oft nächtelang unterwegs. Vom Bauer erhielt er ein dickes Lob: er sei ein ganz fleissiger Mäusejäger. Nicht selten hat er die Mäuse nach Hause gebracht. Am Spiel mit ihnen beteiligte sich Pitschi eifrig (ich habe gerettet, was ich konnte...). Nun, im Winter geht es geruhsamer zu.

Pitschi hat sich einen Hochsitz auf dem Schrank eingerichtet. Dort verbringt sie den Tag meist schlafend. Sie ist nach wie vor in der Nacht aktiv - dann geht es rein und raus. Und am frühen Morgen wäre dann die Spielstunde mit der Meisterin angesagt, wenn die nur aus dem Bett raus wollte.

Der Kater verbringt die Nächte nun meist drinnen in der Wärme. Er hat ein richtiges Winterfell bekommen. Jeden Tag freue ich mich über die zwei so lieben Schätzchen. Und ich freue mich und hoffe, noch viel Zeit mit ihnen verbringen zu können.

29.07.2011

Nach fast zwei Jahren geben Pitschi und Chiron (früher Koinsch) – vermittelt 2008 - wieder einmal ein Lebenszeichen von sich:

Den beiden geht es gut. Chiron ist nun – laut Bauer - der Boss auf dem Bauernhof. Er geniesst sein grosses Revier und hat sich neben Mäusen und Vögeln nun auch noch auf Blindschleichen spezialisiert. Er bringt sie nach Hause; ich konnte bis jetzt jede retten und sie weit weg aus der Reichweite des Katers bringen. Die regnerischen Julitage verbringt er gerne auf dem Sofa, anhänglich und verschmust streicht er um die Beine, wenn ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme. Ebenso das Pitschi, sie wird sehr gerne gestreichelt und sie spielt auch gerne - am liebsten „Verstecken“. Ich hoffe sehr, dass ich die Gesellschaft der zwei Freunde noch lange geniessen kann

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