Rico ist mit seinen Geschwistern auf der Baustelle vom Shoppyland Schönbühl auf die Welt gekommen. Kein idealer Platz für Katzen. Die Mutter kam schon bald unter einen Lastwagen. Die kleinen konnten zum Glück gerettet werden.
Der kleine Rico war eigentlich der grösste von allen und musste trotzdem am längsten auf einen Lebensplatz warten.
Den hat er aber nun gefunden. Seine neue Familie war von Anfang an von dem Super Schmusekater begeistert. Er hat eine gleichaltrige Spielkameradin und auch noch eine ältere Katze die ihm Gesellschaft leistet.
Chili (so heisst Rico heute) hat sich schnell in der neuen Familie eingelebt. Leider wurde er kurz darauf krank und musste zum Tierarzt. Der konnte ihm aber schnell helfen, so dass er schon bald wieder mit seiner neuen Kameradin Luna (mit hellerem Fell) herumtollen konnte.
Chili und Luna gedeihen prächtig. Im letzten Monat haben sie sich enorm entwickelt. Luna hat zwar immer noch die Milchzähne, Chili hat dafür schon die Hälfte gewechselt.
Mitte März werden wir sie heraus lassen. Um Chili habe ich - ehrlich gesagt etwas Angst, er ist ein richtiger "Halbstarker", der alles riskiert, dabei die Gefahren nicht so kennt. Luna ist da die Vorsichtigere. Beide sind seeeeehr wild. Nichts ist sicher vor ihnen. Sie können pausenlos herumrennen. Zum Glück ist unsere Wohnung so gross, da können sie sich recht amüsieren...
Neuigkeiten von Chili alias Rico (09.06.2008)
Unsere Kitten sind erwachsen geworden. Sie haben sich zu ganz tollen Katzen mit hervorragendem Charakter entwickelt. Beide sind gesund und „gfräsig“ und sehr verschmust. Seit März lassen wir sie tagsüber heraus, nach Sonnenuntergang nehmen wir sie hinein. Draussen hat sie nun das Jagtfieber gepackt, die armen Amseln müssen immer um ihre Jungen fürchten.
Täglich kommt zudem ein Igel vorbei. Vor einiger Zeit haben wir auch einen Fuchs gesehen. Im Quartier leben etwa 15 Katzen, manche davon kommen täglich zu Besuch. Chili, der sich zu einem grossen schweren Kater entwickelt hat, steht in der „Hackordnung“ fast zuoberst, die kleine Luna im unteren Drittel. Es ist interessant zu sehen, wie die Katzenpopulation zusammenlebt. Letzthin war ein Kater 3 Monate unterwegs und ist wieder nach Hause gekommen.
Da Kasparov, ein schwarzer Kater, auch ein Magnet um den Hals trägt und somit bei uns hereinkommt und markiert, sind wir am überlegen, ob wir ein anderes Törli kaufen sollen. Neu gibt es jetzt ein Törli (Petporte.com), das nur Katzen mit einem bestimmten Chip-Nummer hereinlässt. Wir könnten so beispielsweise unsere 3 Katzen-Chipnummern programmieren und die Katzen würden keinen „Plempel“ mehr benötigen. Wir werden der Sache noch nachgehen. Das Loch muss etwas grösser sein als bei den Staywell-Türen.
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