Als Sämi ins Tierheim kam, war er ein liebenswerter und verspielter Kerl. Leider reagierte er auf den Umzug mit einem akkuten Schnupfen. Auch hatte er ein Ekzem an den Ohren, welches behandelt werden musste, so dass Sämi nach dem Tierarztbesuch in die Karantäne kam.
Dort zeigte Sämi schon bald, dass er jegliche Art von Behandlung gar nicht gut fand. Er fauchte wie ein grosser und spie auch gegen die Menschen.
Da die Behandlung der Ohren längern dauern sollte, beschlossen wir, Sämi an einen Pflegeplatz zu geben, damit er sich in Ruhe erholen kann. So kam Sämi zu Tamara, wo er einige Wochen blieb, bis er ganz genesen war.
Damit er besser vermittelt werden konnte, kam Sämi wieder ins Tierheim. Das fand er absolut nicht toll. Am Anfang versteckte er sich nur und liess sich auch nicht anfassen.
Zum Glück liessen sich seine neuen Menschen von diesem Verhalten nicht abschrecken. Seine neue Besitzerin verliebte sich auf der Stelle in den jungen Kater.
Wir sind froh, dass es immer wieder Menschen gibt, die Katzen viel Toleranz und Geduld entgegenbringen und die Katzen nehmen wie sie sind. Denn gerade solche Katzen danken es mit viel Zuneigung und Treue.
Sämi ist der letzte von vier Geschwistern, die nun alle ein neues Zuhause gefunden haben. Chrügeli, Maurice und Bella sind schon vor einigen Wochen ins neue Zuhause eingezogen.
Wir hoffen, dass nun auch Sämi seinen Lebensplatz (zusammen mit Jazzy) gefunden hat und es seinen Menschen mit einer grossen Liebe dankt.
Neuigkeiten von Sämi (27.04.2009)
Sämi und Lilly (Jazzy) sind gut im neuen Heim angekommen. Lilly verkriecht sich hinter den Möbeln.Nachts und wenn niemand zu Hause ist, wird sie aber aktiv. Sämi ist ein Gwunderfitz, und seit Gestern läuft er uns Schritt und Tritt nach, um zu schauen, wo und was wir tun. Wir hoffen sehr, dass Lilly das Vertrauen zu uns findet, wir geben ihr einfach mal Zeit.
14.05.2009
Am letzten Sonntag haben wir das Katzentürli für Sämi und Lilly geöffnet, seither sind die beiden Vagabunde leider nur noch selten zu Hause (fürs Fressen). Im Moment halten sie sich den ganzen Tag in der Scheune vom Nachbar auf, ein idealer Ort sich mit den Nachbarkatzen zu treffen und im Stroh zu schlafen.
Schade, wir haben es uns ein wenig anders vorgestellt, ev. wahr es doch zu früh sie in die Freiheit zu lassen, zudem hatten wir Probleme mit Sämi, er hat überall in der Wohnung markiert, was sehr mühsam war. Wir warten jetzt mal ab, aber zwingen können wir sie ja nicht, im Haus zu bleiben, und sie geniessen sicher ihre Freiheit.
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