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16.05.2011
Banshee ist eine liebe und zutrauliche Katzendame welche aus einer Kastrationsaktion stammt. Das heisst, dass dort wo die Katzendame ursprünglich wohnte, alle Katzen durch eine Tierschutzorganisation kastriert
wurden und wieder zurück gebracht wurden. Da aber Banshee zu diesem Zeitpunkt schon schwanger war, wurde vereinbart, dass Banshee nicht mehr auf den Hof
zurückkehrt sondern Ihre Jungen bei einer Pflegefamilie bekommen darf, sie gross
zieht und erst danach kastriert wird.
So kam Banshee also über eine Vermittlungsstelle aus dem Oberland, welche gerade übervoll war und keinen Platz mehr hatte, zu uns. Andrea
und Ihre Familie waren gleich sofort bereit der süssen Katzendame ein warmes und
kuscheliges Pflegeplätzchen zu bieten und so traf Banshee heute bei Andrea und Ihrer Familie ein. Wir
freuen uns darauf zu sehen wie sich die Lady entwickelt und natürlich auch auf ihre
Jungen!
27.05.2011
Hier sind schon die ersten brandneuen Fotos von Banshees
Katzenkindern! Es geht ihnen allen sehr gut. Banshee kümmert sich liebevoll
um sie und schlüpft immer mehr in ihre Mutterrolle hinein. Sie trinken
mittlerweile alle gut und oft. Danach werden sie von Banshee abgeleckt und
gesäubert. Wenn sie ihre Arbeit verrichtet hat, liegt Banshee aber am
liebsten vor dem Korb am Boden und schläft dort friedlich. So hat sie wohl
etwas Ruhe. Ich habe ihr zwar erklärt, das Junggesellenleben sei nun vorbei,
sie solle sich doch zu ihrer kleinen Familie legen. :-) Aber nein, wenn es
ihr vor dem Korb besser gefällt... Jedenfalls wenn ein Kindchen miaut geht
sie schon nachschauen und hüpft dann gütig zurück ins Nest. Die Kleinen
liegen immer alle auf einem Haufen und wenn die Mama halt nicht da ist
kuscheln sie sich an die Wärmeflasche, die immer bereitliegt. Zugenommen haben sie auch
schon ein bisschen. Die kleine Katzenbande ist zwischendurch schon richtig
munter und krabbelt im Körbchen herum. Der rote Tiger ist der vitalste und
auch der gierigste. Ein kleiner "schnuggeliger" frecher Bengel. Der wird
es wahrscheinlich in ein paar Wochen faustdick hinter den Ohren haben.
HILFE! ...grins...

Banshee ist sehr froh, wenn wir zu ihr raufkommen
und uns um sie kümmern. Sie möchte immer noch ganz viel gestreichelt werden und
kuschelt gern. Heute habe ich Fellpflege gemacht, sie ein bisschen
gekämmt und das fand sie absolut fantastisch. Sie hat geschnurrt und wollte
nicht mehr aufhören. Auch ihre Babies darf ich anfassen und wägen. Sie steht
dann ruhig daneben und schaut zu. Sie hat wirklich sehr grosses Vertrauen und
verhält sich absolut lieb. Ich staune immer wieder.
Wir haben
übrigens herausgefunden was Banshee bedeutet. Es kommt aus dem irischen und
bedeutet dort die "Moor-Fee". Also ist das doch ein ganz besonderer Name.
06.06.2011
Heute sind unsere Kitten 11 Tage alt und es gibt wieder
Neues zu berichten.
Alle Babies haben mittlerweile einen Namen von uns
erhalten. Der rote immer noch freche und gierige Tiger heisst nun Lenny. Er ist
ein kleiner Schreihals. ;-) Wenn wir ihn zum Wägen aus seiner Höhle holen, ruft
er jedes Mal sofort um Hilfe. Seine Mami Banshee kommt dann natürlich angerannt
und stibitzt ihn aus der Waagschale heraus und transportiert ihn zurück ins
Nest. Sieht jeweils sehr putzig aus! Das schwarze Mädchen hat den Namen Molly
bekommen und ihr schwarzer Bruder Nanook und die Kleinste im Bunde, die
schwarz-weisse Maus nennen wir Keesha. Alle haben sehr gut an Gewicht zugelegt.
Jeden Morgen zeigt die Waage erfreuliche Zahlen. :-) Lenny wog bei Geburt 100
g, heute 263 g. Molly war 90 g und heute 236 g. Nanook 80 g und heute 251 g.
Keesha 90 g und heute 225 g. Sie sind alle sehr munter. Ich darf sie schon in
der Hand halten und sie etwas streicheln, wenn ich sie am Morgen wäge. Alle
scheinen es sehr zu geniessen. Seit zwei Tagen öffnen sich nun die Augen. Bei
dreien sind sie schon ein bisschen offen und bei Molly sieht man einen kleinen
Spalt. Ich denke, dass bei ihr Morgen auch schon mehr zu sehen ist. Es bleibt
also spannend. Ich finde es so süss, wie sie mit ihren kleinen blauen Augen in
die grosse Welt schauen.
Banshee macht alles sehr gut. Sie schaut weiterhin sehr
lieb zu ihren Jungen. Manchmal lässt sie sich zwar einfach so ins Nest plumpsen
und liegt dann auf 4 schreienden Kitten, aber dies scheint sie nicht zu stören.
;-) Langsam kämpfen sich dann die Kleinen wieder unter ihr hervor. Sie putzt
sie gut und sorgt für eine optimale Verdauung. Wenn ihre Arbeit getan ist legt
sie sich einen halben Meter vor das Nest auf den Boden. Ach ja, übrigens,
letzten Dienstag hat Banshee ihre ganze Familie aus dem schönen Wurfkorb
gezügelt und alle Kitten hinter einem Dachbalken platziert. Dort fühlen sich
nun alle wohl. Der andere Platz wäre meiner Meinung nach schöner gewesen, aber
na ja, was will man da machen. Katzen haben ihren eigenen Kopf... :-) Banshee
hat sich von der Geburt und der ganzen Schwangerschaft sehr gut erholt. Sie
sprüht richtig vor Energie. Jedes Mal, wenn wir sie besuchen kommt sie auf uns
zu und begrüsst uns herzlich mit einem Gurr-Laut. Dann heisst es erst Mal eine
Runde kuscheln und ganz viel streicheln und dann muss die Post abgehen. Sie
will nun jeden Tag spielen und hat Ausdauer. Am liebsten rennt sie einer
Fellmaus hinterher oder verfolgt ein Federbüschchen. Das macht richtig viel
Spass allen Beteiligten. Auch nachts kann man sie oben im Dachzimmer spielen
und herumrennen hören, ganz für sich alleine.
Wir haben nun auch endlich die Moskitotüre beim
Dachzimmer installieren können, so kann nun Banshee und später auch ihre ganze
Familie immer hinausschauen, was draussen in der Wohnung so läuft. Manchmal
schnuppert einer unserer Kater am Tor und sie sind dann Nase an Nase. Wenn
Banshee raus möchte, dürfte sie das jederzeit. Bis jetzt bleibt sie aber lieber
in ihrem Reich im Dachzimmer. Ich denke aber, dass es nicht mehr lange dauern
wird und sie dann alle zusammen die Wohnung erobern werden. Ich bin ehrlich
erstaunt, wie Banshee das Wohnen in einer Wohnung ohne Auslauf ins Grüne super
gut akzeptiert. Sie macht nie irgendwelche Anstalten, dass es ihr hier drinnen zu
langweilig wäre oder sie unbedingt raus möchte. Ihr gefällt es sehr gut so.
Hätte ich nicht gedacht.

15.6.2011
Hier wieder einmal zu unseren Neuigkeiten: morgen werden die Kitten schon
3 Wochen alt und es tut sich jeden Tag etwas. Sie machen alle
gute Fortschritte. Sie werden immer wie kräftiger in den Beinen und können
nun schon richtig gut drauf stehen und etwas umherlaufen. Mittlerweile haben
sie angefangen zusammen zu spielen, schon kleine Kämpfe finden statt und
sie versuchen sich in die Pfoten oder ins Po zu beissen. ;-) Sieht jeweilen
so süss aus. Man könnte sie stundenlang beobachten. Zweimal täglich nehmen
wir sie aus ihrem Nest raus und dann dürfen sie auf einer Wolldecke
Gehversuche machen, etwas üben und spielen. Von unseren Mädchen werden sie
nun auch auf dem Schoss gehalten und gestreichelt. Alle lassen das gerne mit
sich geschehen. Sie beobachten auch schon die Umgebung und schauen uns
an. Banshee sitzt dann nebendran und sieht ganz ruhig zu. Sie lässt die
Kleinen machen. Momentan rennen sie ja noch nicht weg. Wartets ab liebe
Leutchen, dies wird nicht mehr lange dauern...
Leider haben wir seit
einer Woche Probleme mit den Augen der kleinen Würmchen. Erst hat es nur bei
einem begonnen bei Nanook und mittlerweile sind auch Lenny, Molly und Keesha
angesteckt worden. Sie haben total verklebte Augen, oft sind beide Augen ganz
zugeklebt und es bildet sich viel Schleim. 3x täglich habe ich die Augen mit
warmem Wasser gewaschen und Similasan Tröpfchen reingegeben. Es wurde nur
immer für kurze Zeit besser und dann war wieder alles verklebt. Gestern hat
Martina dann die Kleinen nochmals angeschaut und untersucht. Sie haben eine
Bindehautentzündung wahrscheinlich mit Chlamydien und vielleicht besteht auch
noch Katzenschnupfen. Keesha niest sehr oft und es fliesst auch Schleim aus
ihrer Nase. Nun bekommen sie nebst der Augenwäsche 3x täglich
eine Antibiotikumsalbe ins Auge und alle vier erhalten zusätzlich
homöopathische Tropfen morgens und abends, damit ihr Immunsystem angekurbelt
wird. Mit einer Antibiotikumgabe wollen wir noch zuwarten die nächsten Tage
und sehen wie es sich weiter entwickelt. Wir hoffen ganz fest, dass es den
süssen Samtpfötchen bald besser geht und sie die Welt wieder mit klaren
Augen entdecken dürfen.
Banshee geht es sehr gut, sie niest nur.
Ansonsten ist sie munter und verspielt. Seit drei Tagen kommt sie einmal
täglich in die Wohnung und erkundet alles. Sie sucht Familien- und
Katzenanschluss. Unsere 3 Stubentiger haben sich sehr gut mit Banshee
angefreundet. Sie sitzen alle gerne zusammen auf dem Balkon und lassen die
Sonne auf den Pelz scheinen. Ich glaube unser Murphy hat besondere Freude an
Banshee. Wenn sie herumläuft ist er immer in ihrer Nähe und will Küsschen
geben. Es ist so schön zu sehen, wie toll sich alle verstehen. Hätte ich
wirklich nicht erwartet, dass es so einfach klappen würde. Umsomehr geniessen
wir es. Sie ist sehr neugierig, alles wird beschnuppert. Auf dem Balkon
verweilt sie sehr gerne und sieht sich jede Pflanze an und beobachtet von
einem Aussichtspunkt aus, was unten läuft, welche Leute vorbei spazieren und
welche Autos vorbei fahren. Nach einer Stunde kehrt sie dann immer freiwillig
zu ihren Babies zurück. Melanie, die älteste Tochter, hat angefangen mit
Banshee eine "Zirkusnummer" einzustudieren. Die beiden spielen sehr gerne
miteinander. Melanie schwingt dann ein Federbüschen oder Mäuschen durchs
Zimmer und Banshee macht voller Elan mit und geniesst es total. In einigen
Tagen soll dann die ganze Familie ihre "Vorstellung" anschauen kommen. Wir
sind gespannt. :-) Banshee hat auch noch etwas Neues angefangen. Morgens
Punkt 5 Uhr beginnt sie für sich alleine zu spielen, springt im Zimmer herum
und jagt einem Ping Pong Ball hinter her. Da dies gerade über unserem
Schlafzimmer stattfindet, sind mein Mann und ich dann jeweilen um 5 Uhr
morgens schon hellwach... Wir würden doch so gerne noch ein bisschen länger
schlafen... ;-) Sie hat sich wahrscheinlich gedacht, so könnten wir unseren
Wecker abschaffen. Gute Idee, oder?

21.06.2011
Der kleinen Katzenbande geht es wieder tip top. Wir haben jeden Tag die Augen eingerieben mit Salbe und schön brav Tröpfchen verabreicht und so konnte man schon nach zwei Tagen feststellen, dass die Heilung im Gange ist. Mittlerweile sind bei allen vier Kitten die Augen ganz gesund, es bildet sich kein Schleim mehr und sie sind nie mehr verklebt gewesen. Aber eine weitere Woche brauchen sie noch einmal täglich Augensalbe, damit auch wirklich alle Keime beseitigt sind. Hoffentlich...
Sie sind total munter und zwei Kitten (Keesha und Lenny) krabbeln nun schon ab und zu aus ihrem Nest raus und sind dann flüchtig. Sie watscheln einfach frech umher. Wenn wir dann in ihr Nest reinschauen fehlt einfach plötzlich jemand. Also langsam kommt die Action in Fahrt. Es ist lustig die mitanzusehen und spannend. Sie wollen nun auch schon mit Katzenspielsachen spielen und alles entdecken. Alle lieben es, wenn wir sie auf den Arm nehmen und streicheln. Auch uns Menschen brauchen sie schon als Spielpartner und es macht ihnen Spass unsere Finger anzugreifen. Die kleinen Milchzähnchen packen schon ziemlich zu. Auch die kleinen Krallen sind nicht mehr ohne...;-)

Heute Morgen um 06.00 Uhr früh, als ich zu Banshee ins Zimmer kam und sie hochnehmen wollte, bin ich richtig erschrocken. Sie hatte einen akuten Milchstau. Alle ihre Zitzen waren total prall gefüllt und steinhart. Die Kinderchen hatten Hunger und miauten, aber Banshee wollte überhaupt nicht zu ihnen und sie trinken lassen. Zwei Stunden später traf Martina bei uns ein und schaute sich die Mama genauer an. Es ist tatsächlich ein Milchstau mit wahrscheinlich beginnender Brustentzündung. Ich musste dann versuchen Banshee dazu zu bringen, ihre Babies zu säugen, damit es auch ihr wieder besser geht. Nach einigem hin und her ist der Versuch geglückt und sie durften eine Viertelstunde trinken. Man hat aber gemerkt, dass sie Schmerzen dabei hat. Sie erhielt eine Antibiotikumspritze und homöopathische Kügelchen. Nun muss ich ihr die nächsten vier Tage morgens und abends eine Tablette vom Antibiotikum verabreichen (ich hoffe, sie macht da brav mit) und die Kügelchen bekommt sie ins Futter gemischt. Dann sollte es ihr bald besser gehen. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen. Leider wollte sie aber den ganzen Nachmittag über ihre Kinder nicht mehr an sich ran lassen. Jedesmal wenn ich sie ihr hingelegt habe und sie an die Zitzen angedockt sind, hat sie sie mit den Füssen weggestossen. Es war nicht einfach das mitanzusehen. So habe ich versucht einen Schoppen zu geben oder Milch im Schüsselchen, aber leider wollte keines der Kleinen mitmachen und etwas davon trinken. Es wurde sehr schwierig für uns alle. Die ganze Familie hat es mehrfach versucht und wir haben Banshee gestreichelt um sie abzulenken, wenn die Samtpfötchen trinken wollten. Schlussendlich mussten wir einfach aufgeben und der Natur ihren Lauf lassen. Man kann niemanden zwingen, schon ar nicht eine Katze. Als ich dann um 22.00 Uhr nochmals zu der Katzenfamilie kam, schliefen Keesha, Lenny, Nanook und Molly ganz friedlich, was ja ein gutes Zeichen ist. Trotzdem wollte ich sie sicherheitshalber kurz wägen und nachschauen ob vielleicht in der Zwischenzeit doch etwas gegangen ist. Und siehe da, alle haben ca. 15g zugenommen. Jupi!!! Also war Banshee doch bei ihnen. Als ich dann Banshee auf den Schoss nahm, spürte ich auch bei ihr, dass die Zitzen wieder weich geworden sind. Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Wahrscheinlich hätte ich sonst in der Nacht kein Auge zugetan. Nun bin ich guter Hoffnung, dass wir auch dieses Problem in den Griff bekommen werden. Vielleicht werden die kleinen Schnuggis auch schon in einigen Tagen beginnen etwas Futter zu fressen. Mal sehen...

Es gibt einfach Tage, an denen hat man kleine und manchmal grosse Sorgen mit den Katzen, aber auch ganz viel Freude. Und die Freude überwiegt!!! Man darf die Hoffnung nie aufgeben und muss geduldig sein (was mir doch immer wieder schwer fällt, :-) ).
06.7.2011 Neue Fotos

29.07.2011: Neuzugang bei Banshee und den 4 Katzenkids:
Kia, Numa, Filou, Fin und Meiki
Dazugekommen sind: Kia, Numa, Filou, Fin und Meiki.
Da diese Katzenkinder einfach ohne Mutter und kommentarlos im Tierheim abgegeben wurden, wollten wir ihnen dennoch eine möglichst normale Kindheit ermöglichen. Andrea und ihre liebe Familie waren sofort bereit den 5 "Waisenkindern" ein Zuhause zu geben. So wachsen diese nun auf, umgeben einer Katzenmutter, vielen "Geschwistern" , tollen Menschenkindern und ganz viel Liebe.
Die Katzenkinder haben sich gut eingelebt und geniessen die Zeit an Ihrer Pflegestelle.
05.08.2011: Keesha und Nanook wurden vermittelt - wir wünschen den Beiden alles Gute und viele tolle Stunden mit ihren Menschen!
20.8.2011: Molly und Lenny wurden vermittelt: Sie haben nun ein neues Zuhause in einem Pfarrhaus gefunden. Dort wohnen sie mit zwei älteren Katern und ihrem Frauchen zusammen.
7.9.2011: Meiki, Filou und Kia wudern vermittelt: Sie wohnen nun in einem älteren Haus, wo sie viele Dachbalken zum Klettern habenWir sind froh, dass die drei Schätzis ein so schönes Zuhause gefunden haben.
17.9.2011: Neuzugang bei Fin und Numa: Merlin
Am Abend, wenn die drei Katzen Merlin, Fin und Numa
zusammen oben im Dachzimmer schlafen, liegen sie nun meistens gemeinsam im
Katzenbaum. Die drei sind wirklich gute Freunde geworden und Numa sowie Fin
haben Merlin beigebracht, wie man spielen kann. Mittlerweile hören wir ihn auch
spielen, wenn er ganz alleine oben ist, er jagt Mäuse oder beschäftigt sich mit
den Bällen in der Kartonkiste.
Seit gestern hat Merlin einen weiteren Fortschritt
gemacht. Er traut sich nun nach unten in die Wohnung zu kommen. Noch vorsichtig
durchstreift er jeden Raum und schaut ganz neugierig hinein. Er war auch
mehrmals auf dem Balkon und hat sich sogar im Wohnzimmer auf ein Brett gelegt
um ein kurzes Nickerchen zu machen. Ich würde sagen, das ist doch super! Man
kann jeden Tag etwas Neues bei ihm entdecken und er wird immer zutraulicher.
Das Vertrauen zu uns hat er jedenfalls gefasst. Aber von fremden Leuten will er
sich nicht streicheln lassen und die sollen ihm nicht zu Nahe kommen. Meine
Mutter war zu Besuch bei uns und wollte ihn einmal sehen, aber er hat sich
ängstlich zurückgezogen, als sie ihn berühren wollte. Wenn er dann mal ein
neues Zuhause bekommt, müssen die neuen Besitzer einfach Geduld haben und ihm
Zeit lassen. Ich denke das ist das Wichtigste. Er ist nämlich wirklich ein
super lieber Kater und geniesst seine Streicheleinheiten sehr.

19.09.2011 Neuzugang: Cheyenne,
Navajo und Apache
Am Montag sind die drei Neuen bei
uns eingezogen. Sie wollten erst gar nicht aus der Transportbox steigen und
haben sich etwas ängstlich umgesehen.
Nachdem
Cheyenne und Navajo die Box verlassen hatten, wollte nur noch Apache drin
bleiben und dort ausharren. Die ganze Sache war ihm nicht so Geheuer.
Alles war
fremd und roch ganz anders als gewohnt. Wir haben die Transportbox stehen
gelassen und den Raum verlassen, damit die Katzen erst mal ankommen konnten.
Etwas später bin ich dann nachschauen gegangen und alle Katzen hatten sich ein
Plätzchen zum Verstecken hinter den Balken gesucht. Am ersten Tag wurde ich
immer angefaucht, wenn sie mich gesehen haben und sie haben sich alle tief in
ihre Verstecke zurückgezogen. Am Abend konnte ich dann aber Cheyenne etwas zu
fressen hinstellen und sie hat es dankbar angenommen. An die zwei Jungs kam ich
aber überhaupt nicht heran, der eine hat mich vor lauter Panik fast angespuckt.
Es wurde gefaucht was das Zeug hält und die Ohren nach hinten geklappt. Die
Augen schauten einem voller Angst an. Ich habe sie dann einfach in Ruhe
gelassen.
Merlin, Numa
und Fin verbrachten die erste Nacht mit ihnen zusammen im Dachzimmer, was sehr
gut klappte. Sie sind gut miteinander ausgekommen und haben sich nur etwas
angefaucht.
Auch gestern
hat sich die Situation gleich gezeigt, die zwei Jungs waren in den Balken
versteckt, haben sich kaum bewegt und mich immer angefaucht. Nur Cheyenne hat
aufgehört zu fauchen und mich freundlich angeschaut. Ihr durfte ich das Futter
wieder hinstellen. Anfassen konnte man die Drei weiterhin gar nicht und sobald
man das Zimmer betrat, waren alle verschwunden. Ich habe dann Merlin zu uns
nach unten in die Wohnung geholt, weil ich dachte, dann haben Cheyenne, Navajo
und Apache ganz ihre Ruhe und Merlin ist soweit, dass er uns vertraut und mit
uns den Alltag bewältigen können sollte. Dies hat wirklich tip top geklappt.
Merlin ist nun Tag und Nacht bei uns unten, zusammen mit Numa und Fin. Er kann
sich frei bewegen in der Wohnung, läuft überall herum und beobachtet, was wir
so machen. Wenn ich in der Küche bin, leistet er mir Gesellschaft. Er rennt
zwischendurch schon noch davon und versteckt sich kurz, aber wir können ihn
auch immer wieder hochnehmen und ihn streicheln. Wir haben riesig Freude. Er
liebt es mit uns zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Er spielt auch wie
verrückt mit den zwei anderen Kleinen. Er ist ein liebenswerter Kerl.

Heute Morgen
war ich ganz erfreut, als ich das Futter für die drei Neuen bereitgestellt
habe, ist Cheyenne gleich aus ihrem Versteck gekommen und hat ca. einen Meter
neben mir angefangen zu fressen. Ich durfte ihr dabei zusehen. Navajo hat sich
dann nach einer Weile auch getraut und hat sein Futter in meiner Nähe zu sich
genommen. Wenn ich ganz ruhig bei ihnen sitze, dann bewegen sich die Zwei frei
im Zimmer und gehen herum. Wenn ich nicht im Zimmer bin, dann höre ich sie
zusammen spielen und herumrennen. Und dann, etwas später, ist es mir gelungen,
dass ich Cheyenne streicheln konnte. Sie hat es sofort genossen und begonnen zu
schnurren wie verrückt. Sie ist mir auf den Schoss geklettert und konnte gar
nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Ich war sehr stolz auf sie und habe
mich gefreut! Seither war ich mehrere Male oben und jetzt kommt sie zu mir oder
den Kindern und lässt sich gerne streicheln und wir dürfen sie auf dem Schoss
halten. Sie geniesst es sehr und ist wirklich lieb. Sie faucht nicht mehr.
Mit Apache
und Navajo ist es sehr viel schwieriger. Die Beiden lassen sich bis jetzt gar
nicht anfassen und ich darf ihnen auf keinen Fall zu Nahe kommen, sonst werden
die Ohren nach hinten geklappt und ich werde heftigst angefaucht. Sie liegen am
liebsten versteckt hinter den Balken und wollen ihre Ruhe haben.

Neuigkeiten von Cheyenne,
Navajo und Apache (27.9.2011)
Also, ich habe auch ganz tolle und erfreuliche
Neuigkeiten von Cheyenne, Navajo und Apache zu berichten. Cheyenne hat ja das
Vertrauen zu uns als erste gefunden. Sie ist eine richtige Schmusekatze und
geniesst ihre Streicheleinheiten ausgiebig. Wenn ich am Morgen das Zimmer
betrete, kommt sie sofort zu mir und begrüsst mich freudig. Sie schaut gespannt
zu bis ich das Fressen vorbereitet habe. In dieser Zeit kommt dann auch Navajo
hervor und steht neben mich mit einem leisen kurzen Fauchen, was ich inzwischen
als nettes Hallo – auf Navajo-Art – interpretiere. Dann beginnen Beide zu
fressen und ich darf mich zu ihnen gesellen und zuschauen. Navajo darf ich nun
während der Mahlzeit streicheln und er schnuppert immer wieder interessiert an
meiner Hand. Was für ein Erfolg! Ich habe mich sehr über seinen Fortschritt
gefreut!!! Mittlerweile spielen die Zwei auch mit uns mit den Federbüschchen
oder Fellmäusen. Seit Samstag macht Navajo erst etwas schüchtern mit und dann
klappt es ziemlich gut. Ich strecke ihm dann immer mal wieder eine Hand zum
Beschnuppern hin, was er dankbar annimmt und dann mit seiner Pfote liebevoll an
meine Finger tippt. Jeden Tag üben wir mit Leckerlis aus der Hand fressen.
Zwischendurch schafft er das schon ganz gut und sonst legen wir das Leckerli auf
den Boden 50cm von uns entfernt und er muss es sich dann dort abholen, was er
ohne weiteres bewältigen kann. Er muss einfach ab und zu etwas fauchen, aber er
greift einen nicht an oder beisst auch nicht. Wir lernen uns immer besser
kennen und ich bin mittlerweile ganz optimistisch, dass auch er ein angenehmer
und umgänglicher Kater werden wird, der halt einfach ein bisschen Zeit und
Geduld und ganz viel Liebe braucht. Er mag es auch sehr, wenn man einfach mit
ihm spricht. Er gibt dann leise miauend Antwort.
Apache macht kleinere Fortschritte, aber immerhin… Wenn
ich mit den beiden schwarzen Panthern spiele, kommt er nun auch aus seinem
Versteck hinter dem Balken hervor und setzt sich ca. 2 Meter von uns entfernt
hin und beobachtet interessiert das Spiel. Er möchte noch nicht mitmachen.
Anfassen kann man ihn noch auf keinen Fall. Aber ich darf ihm ein Leckerli
hinlegen, welches er sich dann abholt. Er faucht auch etwas weniger. Wir warten
geduldig ab und hoffen, dass auch noch bei ihm „der Groschen“ fällt.
Merlin bewältigt seinen Alltag mit unserer Familie
zusammen super. Er ist richtig zutraulich und verschmust geworden, lässt sich
mehrmals täglich von den Mädchen herumtragen, ist immer zum Spielen bereit,
macht kleine Kämpfe mit Numa und Fin. Abends wenn wir Fernseh schauen, legt er
sich genüsslich aufs Sofa und schaut mit oder schleicht sich auf meinen Schoss
und lässt sich kraueln. Wenn es ums Fressen geht, ist er auch immer sofort zur
Stelle. Meine zwei Kater und die drei Kleinen fressen dann ganz lieb und ruhig
alle nebeneinander. Sieht jeweilen aus wie eine Fütterung der Raubtiere.

Die kleine Numa ist einfach ein aufgewecktes und freches
Samtpfötchen. Sie hat entdeckt wie man den Geschirrspüler öffnen kann und setzt
sich dann einfach hinein. Wenn es schmutziges Geschirr drin hat, beginnt sie
schon mal mit Putzen. Sie ist weiterhin TOTAL verfressen. Nichts ist vor ihr
sicher. Wir haben ihr LEIDER immer noch keine Tischmanieren beibringen können.
Sobald der Tisch gedeckt ist, steht Numa drauf und watschelt durch alle Teller
und versucht irgendeine Packung aufzureissen oder einen Bissen von unserem
Essen zu erhaschen. Auch wenn man vom Einkauf nach Hause kommt und die Taschen
auf den Boden stellt, ist sie sofort zur Stelle und macht irgendetwas auf oder
beisst ins Brot. Unglaublich!!! Bei Fin ist es mittlerweile weniger geworden.
Er hat einfach noch die „Unart“ auf dem gedeckten Tisch herumzuwuseln. Aber die
Beiden bereiten einem viel Freude und Abwechslung.
So, dass waren wieder einmal meine News. Ich hoffe, bald
ein paar bessere Fotos von Cheyenne, Navajo und Apache schicken zu können. Esist noch etwas schwierig sie abzulichten. J
05.10.2011 - Umzug ins Tierheim für Merlin!
Da ich mich zu einem ganz tollen Kater entwickelt habe und es nun Zeit wird ein neues
Zuhause zu finden, kam ich wieder ins Tierheim. Aber auch weil ich mich, je
älter ich nun wurde, immer
mehr zu einem richtigen Kater entwickelt habe und ich das Gruppenleben nicht
mehr sehr schätze. Ich bin lieber der einzige "Machthaber" und möchte mich nicht
eingliedern.
Ich warte nun im Tierheim auf ein neues tolles Zuhause!
17.10.2011 - Cheyenne, Navajo und Apache dürfen auf einen Bauernhof umziehen
Da wir drei doch ziemlich freiheitsliebend sind und unsere Zeit mit mausen und
herumstreunen verbringen möchten anstatt mit dem Menschen zu "schmüsele",
dürfen wir
auf einen Bauernhof umziehen wo wir weiterhin ein selbstbestimmtes Leben leben
dürfen! Wir freuen uns sehr!
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