Tagebuch von Luna

Luna - Schwarzweisse Kätzin, ca. 2007

  • weiblich
  • getestet, geimpft und kastriert
  • sehr anhänglich und verschmust
  • Platzierung zusammen mit oder zu einer Zweitkatze
  • benötigt Auslauf ins Freie oder eine grosse Wohnung
  • wohnt zurzeit an einem Pflegeplatz und kann dort auf Voranmeldung besichtigt werden

08.07.2008: Einzug von Luna und ihren drei Jungen

Luna sowie ihre vier Jungen wurden dem Verein Katzenhilfe Bern abgegeben, weil ihre Besitzerin schwere pysichische Probleme hat, und die Katzen sie überforderten. Sie hatte damals Luna und Arlindo übernommen und „plötzlich“ wurden aus 2 Katzen dann halt 5! Dabei möchten wir noch einmal drauf hinweisen, dass auch Geschwister untereinander trächtig werden können, und man unbedingt die Katzen im geschlechtsreifen Alter kastrieren lassen sollte!

Da wir Luna und den Kleinen den Stress im Tierheim nicht antun wollten, haben sie einen ganz tollen Pflegeplatz bei Alessandra bekommen. Dort dürfen sie nun in Ruhe aufwachsen und so richtig gross und stark werden. Luna ist leider noch sehr untergewichtig, aber dies wird sich sicher ergeben. Sie ist aber ein ganz liebes und aufmerksames Mami, welches ihre vier Jungen gut im Auge hat.

Natürlich sprechen wir da von einem Rudel kleiner Wildfänge, das alles ohne scheu entdeckt. Tja, so ist einiges los, und man kann ganz sicher nicht von Langeweile sprechen. Eines der Jungen hat zwar einen kleinen Schwanz, welcher auch geknickt ist, scheinbar sei Geburt, aber beim spielen scheint dies absolut nicht zu stören. Wir werden dies aber weiter beobachten.

12.07.2008

Heute sind noch zwei weitere Junge zu der lustigen Familie dazu gekommen. Nemo und Fauchi. Diese beiden wunderschönen Kater wurden uns übergeben, da scheinbar die Mutter nicht mehr zu finden sei und die beiden alleine herumgeirrt wären. Da wir nun unbedingt wollten, dass auch sie nun die Chance auf eine „normale“ Kindheit bekommen, haben wir sie kurzerhand bei Luna und der Rasselbande plaziert. Obwohl wir dachten, dass es vielleicht am Anfang etwas Widerstand geben würde, wurden wir eines besseren belehrt. Beim spielen gibt es nämlich keine Grenzen und so wurden die zwei neuen von den vier kleinen Schwarzen herzlich begrüsst. Auch Luna beschnupperte den Neuzugang.

Wir freuen uns, dass die Eingliederung gut geklappt hat und wünschen unserer PATCH WORK Familie weiterhin alles Gute.

12.08.2008

Alle fünf kleinen Wildfänge haben einen tollen Lebensplatz gefunden.

03.09.2008

Hallo Katzenhilfe-Freunde

Wir möchte gerne erzählen, was bis jetzt mit uns geschehen ist. Am Samstag kamen ein Mädchen und ihre Mutter uns abholen bei Alessandra und ihrem Mann, und wir haben uns verabschieden müssen von unserer lieben Mutter Luna und andere Spielkollegen. Nach einer Reise in einen Korb, wo wir uns hörbar gemacht haben mit miauen - aber nichts half, heraus durften wir nicht - kamen wir bei einem Stöckli an. Treppe hochgetragen, und da kamen wir in eine Küche, wo unser Katzenkistchen schon bereit war. Die Mutter nam zuerst mich (Männchen) und nachher meine Schwester aus den Transportkorb und setzte uns zuerst mal ins Kistchen. War nicht so interessant, so dass ich gleich wieder hinaus sprang. So auch meine Schwester. Wir haben ganz vorsichtig unsere neue Gegend erforscht, aber meine Schwester ist ein richtige Angsthase, leider.

Etwas später bekam ich ein rotes Halsbändeli und meine Schwester ein blaues. Sie riefen mich Smiley, und meine Schwester Torres. Etwas stimmt hier doch nicht???? Blau für Mädchen und den Name Torres??? Rot für mich, ein richtiger Kater, und Smiley???

Meine Schwester fand ein Plätzchen hinter der Bank in der Küche und liess sich nicht mehr so gerne sehen, aber ich bin ja viel neugieriger, und komme gerne zu den Leuten, die überigens sehr nett sind. So auch der Vater von dem Mädchen, und einen Sohn haben sie auch noch. Mit ihm kann ich später sicher Fussball spielen mit Alufolienpfropfen. Die kann ich auch ins Maul nehmen. Coooooool.

Meine Schwester, der Angsthase, hatte ein besseres Versteck gefunden, sie verkroch sich unter die Duschwanne. Die Besitzerin wusste nicht, dass es dort eine Möglichkeit hatte sich zu verstecken, aber für meine Schwester war es einen prima ruhiger Platz, und sie kam auch nicht nach langem rufen hervor. Sie ist der ganzen Abend dort geblieben, und erst in der Nacht kam sie wieder hinter die Küchenbank zu mir. Ich hatte sie schon vermisst, aber dort ist es doch nicht angenehm zum liegen??? Ich hatte zum schlafen ein tolles Plätzchen auf dem Bänkchen gefunden, schön warm und recht weich. Zwischendurch kam die Frau zu mir, mitten in der Nacht, und hat mich gestreichelt, was ich sehr angenehm finde. Ich liege dann gerne auf meine Rücke, und sie krauelt mich so herrlich. Meine Schwester bekam Wasser und etwas zu essen unter die Duschwanne. Echt dämlich, sag doch selber. Aber wenn sie es so wollte...

Am nächsten Morgen habe ich mich schon recht viel öfter gezeigt und genoss die vielen Streicheleinheiten. Aber nicht so lange, ich kenne meine neue Familie ja noch nicht so gut. Meine Schwester haben sie am Nachmittag hervorgenommen gegen ihren Willen, ich habe sie ja viele Male besucht dort, aber es war nicht schön, mich so für die nette Leuten zu verstecken. Meine Schwester hat dann beschlossen, sich weiterhin hinter den Bank zu verkriechen, aber immerhin hörte und sah sie, was alles in der Küche geschieht. Die Kinder sind recht nett zu mir, rufen mir immer Smiley zu, und manchmal komme ich auch. Nur meine Schwester kommt noch nicht gerne. Aber so zwischendurch zeigt sie sich mindestens ein wenig.

Am Montag haben sie es endlich entdeckt. Ich bin ja der Kater, und sollte ein blaues Bändeli tragen. Also, haben sie mich gerufen, und ich bin natürlich gleich gekommen. Die Frau hat mir das Bändeli genommen, und nachher haben sie eine Viertel Stunde mit viel Geduld meine Schwester zu nehmen versucht. Zum Glück haben sie keinen Teppich in der Küche, damit Smiley nicht ihre Krallen in den Teppich lassen kann. Über den Laminat haben sie sie vorsicht zu sich gezogen und gleich das rote Bändeli angezogen, und ihr das Blaue, mein schönes blaue Bändeli,abgenommen. Jezt bin ich der stolze Besitzer von einem blauen Bändeli.

Richtig spielen kann ich noch nicht mit meiner Schwester, sie ist manchmal richtig doof. Kommt da einen Alupfropf an ihr vorbei, ich möchte so gerne Fussball spielen mit ihr, sieht sie ihm nur nach. Was soll ich mit ihr anfangen??? Manchmal versuche ich, sie anzuschleichen, aber sie hat bis jetzt noch zu viel Angst, glaube ich.

Die Kinder hatten einen Superidee. Sie könnten doch beide im Zimmer von dem Mädchen schlafen, mit uns zusammen? Wir haben sie gleich gelernt, das wir in der Nacht jetzt langsam aktiv werden, da ist noch nichts von Schmusen. Der Junge hat uns lange zugesehen beim spielen, er ist auch schon recht vernarrt in uns. Aber geschlafen haben die beide nicht viel. Wir hatten alle einen tollen Nacht. Nur die Mutter hat am nächsten Tag gesagt, ab heute abend schlafen die niedliche Katzen in die Küche, basta. So könnt ihr Kinder nicht schlafen.

Seit gestern, Dienstag, ist meine Schester endlich am auftauen. Sie spielt sogar Fussball mit mir, sich auch langsam streicheln, aber beisst noch gerne mal in einen Finger. Da rufen die grosse Zweibeiner manchmal Au, aber verstehen tut sie es noch nicht so recht. Ich lasse mich gerne streicheln, und jede Abwechslung ist willkommen. Auch haben wir, ach ja, das habe ich total vergessen, Bekanntschaft mit einen 15-järige Kater gemacht. Er ist total im Stress, wenn ich in seine Nähe komme, um ihm beim Essen zuzusehen. Am liebsten möchte er grad wieder gehen. Die Frau nimmt mich da meistens kurz auf den Arm, somit er ruhig essen kann. Auch darf er in die Stube, wo wir nicht hineindürfen (noch). Als es geregnet hat am Montag übrigens, war er der ganze Vormittag auf den Bett von das Mädchen. Ein richtiger Pascha. Aber wir haben ihn in Ruhe gelassen.

Heute Morgen waren allen beim Frühstück. Mutter, Vater und die beide Kinder. Ich glaube, mir gefällt es hier. Und meine Schwester, ach, die braucht noch ein wenig Zeit, aber das legt sich schon. Sie hat noch einiges zu lernen. So, meine Katzenfreundinnen,
da ich die E-Mail adresse von Alessandra nicht habe, bitte ich euch, dieses Mail bitte weiter zu schicken, damit auch sie weiss, wie es uns geht. Wir danken allen, die uns geholfen haben, ein schönes Plätzchen zu finden, wo wir alt werden können und uns
wohl fühlen. Mit liebem Gruss, Smiley und Torres.

Neuigkeiten von Luna (13.10.2008)

Mit Ihrer Grösse oder eher „Kleine“ sticht Luna schon aus den anderen Katzen heraus. Sie ist eine ganz kleine, feine und süsse Maus.

Luna wurde zusammen mit ihrem Partner Arlindo abgegeben, da die Besitzerin gesundheitlich angeschlagen und mit den Katzen hoffnungslos überfordert war. Zudem hatten sich die beiden unkastrierten Katzen; sehr zur Verwunderung der Besitzer; gleich noch fortgepflanzt. Luna und Arlindo waren also auch stolze Eltern von 4 schwarzen Katzenkindern.

Arlindo kam direkt ins Tierheim und fand schon bald einen Platz. Luna wurde an eine Pflegestelle gebracht, wo sie in Ruhe ihre Kleinen aufziehen konnte und auch noch zu anderen Jungtieren schaute.

Da ihre Pflegeeltern in die Ferien fuhren, kam Luna ebenfalls ins Tierheim. Sie musste nicht lange auf ein neues Zuhause warten. Eine Familie war auf der Suche nach einer Zweitkatze. Ihr Kater hatte seinen Kumpel verloren und fühlte sich einsam.

Luna lebte sich schnell ein, kam auch mit dem Hund schnell klar. Nur der Kater hatte anfangs schreckliche Angst vor Luna. Mit ihrer Grösse sieht sie ja auch bedrohlich aus…;-).
Die Menschen hat sie im Sturm erobert. Sie rennt immer gleich zur Türe, wenn sie jemanden hört und die gegenseitige Freude ist gross.

So glauben wir, dass Luna ihr Leben nun in vollen Zügen genissen kann und alle Freude haben.

Neuigkeiten von Luna (04.01.2009)

Mit den übermittelten Bildern dürfen wir Ihnen zeigen, wie gut sich unsere Luna entwickelt hat. Wir erfreuen uns tagtäglich über das sonnige Wesen dieses Kätzchens. Auch unser Kater sowie unser Hund haben Luna in ihr Herz geschlossen. Die OP von Luna ist im übrigen ohne Probleme erfolgt.

Neuigkeiten von Lulu und Sina (08.02.2009)

Beide Katzen sind umgetauft in Torres und Smiley, geniessen das Leben auf dem Land im Schnee, obwohl sie gerne drinnen an die Wärme sind, auf dem selber gebastelten Katzenbaum.

Sie sind sehr verspielt, finden sich gut zurecht mit unsere Sämi, welche 15 Jahre jung ist.
Obwohl Sämi es nicht immer so schätzt, wenn Smiley viel um ihm herum ist, und Torres zeigen will, das er der stärkere sein möchte...

Beide Katzen hatten nach einige Wochen Durchfall, was mein Fehler gewesen ist.
Habe zu viel Futtermarke gewechselt. Aber da hat zum Glück Spezialfutter geholfen, und für Smiley einen Antibiotika-Kur. Nach einen strikten Diät langsam umgestellt auf normalem Futter, geht es ausgezeichnet. Glaube, ab und zu "stehlen" sie etwas essen vom Miststock, (Kompost) aber es macht ihnen bis jetzt keine Problemen. Auch ein schluck Milch, wenn wir vergessen haben, sofort das Geschirr weg zu räumen nach dem Essen, geht gut.

Beide Katzen sind kastriert, und haben den Operation gut überstanden. Sind immer noch sehr klein, können somit nicht auf die Arbeitsfläche springen in die Küche. Wie schön für mich....; -) Luna, ihre Mutter, war auch so eine zierliche Katze.

Aber wie gesagt, beide Katzen fühlen sich sehr wohl bei uns, und auch unsere Kinder möchten sie nie wieder her geben. Herzlichen Dank nochmals für die Vermittlung von diese 2 herrliche Tierchen!

Neuigkeiten von Similey und Torres (18.03.2009)

Liebe Katzenhilffreunde, endlich haben wir mal ein schönes Foto von unsere Katzen, welche wir euch gerne schicken.

Smiley und Torres geht es gut bei uns, sie haben sich gut eingelebt, und freuen sich draussen zu spielen.

Wir hatten diesen Winter wir fast ein Meter schnee, somit sie nur auf die Strassen spielen konnten, und in Bäume klettern konnten, was sie auch gerne machen. Sie sind viel zu Zweit, und Smiley hat sich gut entwickelt, ist sehr anhänglich geworden, hat so ihre Phasen, wo sie wirklich um Zuwendung fragt. Torres ist 'der Chef' hier, hat vor keinem Hund oder keiner Katze Respekt. Aber auch er hat seine Momente, das er zeigt, wie gerne er hier zu Hause ist. Liegt bei einem von unseren Kinder auf dem Bett (auch die Kinder geniessen das natürlich), oder kommt bei uns in die Stube und sucht viel Nähe.

Wir sind wirklich froh um unsere Katzen...

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